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Warum wurde Gollum am Ende von „Die zwei Türme“ erneut böse?

Gollum wird am Ende von „Die zwei Türme“ nicht „wieder böse“. Er wurde schon immer von seinem Wunsch nach dem Einen Ring angetrieben, einem Wunsch, der ihn verzehrt und seine Handlungen antreibt. Während es Momente gibt, in denen er Mitgefühl oder einen Funken Gutes zeigt, zieht ihn der Einfluss des Rings letztendlich immer wieder auf seine dunkle Seite zurück.

Aus diesem Grund scheint er am Ende von „Die zwei Türme“ „böse zu werden“:

* Der Einfluss des Rings: Der Ring ist ein mächtiger Gegenstand, der jeden verdirbt, der ihn besitzt. Es verstärkt bestehende Wünsche und treibt sie auf die Spitze, was Gollums Besessenheit vom Ring noch deutlicher macht. Je länger er den Ring besitzt, desto mehr kontrolliert er seine Gedanken und Handlungen.

* Die Versuchung der Macht: Als Frodo verletzt wird und den Ring verliert, verspürt Gollum die Versuchung, ihn für sich zu beanspruchen. Er betrachtet es als seinen rechtmäßigen Besitz und erliegt der Anziehungskraft des Rings.

* Vertrauensbruch: Frodo und Sam hatten Gollum vertraut und geglaubt, er könne ihnen helfen. Gollums Verrat, selbst wenn er durch den Ring motiviert ist, verletzt ihr Vertrauen zutiefst und lässt ihn noch bösartiger erscheinen.

* Der „Andere“ übernimmt: Gollums Persönlichkeit steht ständig im Konflikt, wobei die „gute“ Seite (Smeagol) gegen die „böse“ Seite (Gollum) kämpft. Am Ende von „Die zwei Türme“ übernimmt die „Gollum“-Seite die vollständige Kontrolle, angetrieben von der Macht des Rings.

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Gollum ein komplexer Charakter ist, ein Opfer des Einflusses des Rings. Seine Handlungen werden von seinem verzweifelten Bedürfnis getrieben, den Ring zu besitzen, und obwohl er manchmal Momente der Empathie verspürt, dominiert ihn letztendlich der Ring. Er wird am Ende von „Die zwei Türme“ nicht „böse“; Er erliegt der überwältigenden Macht der Korruption des Rings.

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