Das Geheimnis des verschlossenen Raums: Obwohl es sich nicht um einen buchstäblich verschlossenen Raum handelt, wird das Moor als isolierte Umgebung mit eingeschränktem Zugang und verdächtigen Umständen präsentiert. Die scheinbar übernatürlichen Morde erzeugen eine Aura des Mysteriums und zwingen den Detektiv, die Wahrheit hinter dem Unmöglichen aufzudecken.
Der rote Hering: Die Geschichte ist voller Ablenkungsmanöver, Irreführungen und falscher Hinweise, darunter die Legenden über den Geisterhund, den anfänglichen Verdacht der Dorfbewohner und sogar die Figur von Selden, der zunächst als Täter erscheint.
Der geheimnisvolle Fremde: Die Einführung des rätselhaften Stapleton trägt mit seinem eigenartigen Verhalten, seinem Wissen über die Legenden und seiner beunruhigenden Verbindung zur Familie Baskerville zum Mysterium bei. Er wird zum Hauptverdächtigen und lässt die Leser über seine wahren Motive im Unklaren.
Die versteckten Hinweise: Im Laufe der Geschichte verstreut Doyle gezielt Hinweise, die Holmes nutzt, um die Wahrheit herauszufinden. Diese Hinweise reichen von den Fußabdrücken eines großen Hundes über das eigenartige Verhalten von Stapleton bis hin zur Entdeckung des echten Hundes.
Die verdächtige Familie: Die Familie Baskerville ist von Intrigen und Misstrauen durchdrungen und hat eine Geschichte voller Gewalt und Geheimnisse. Die Vergangenheit der Familie, insbesondere der Tod von Sir Charles, befeuert die Erzählung und erzeugt ein Gefühl der Vorahnung.
Die deduktive Argumentation des Detektivs: Holmes nutzt wie immer seine bemerkenswerte Beobachtungsgabe und Schlussfolgerung, um das Rätsel zu lösen. Er analysiert akribisch Beweise, verbindet die Punkte und entwirrt das komplexe Netz der Täuschung rund um den Fluch von Baskerville.
Der dramatische Showdown: Der Höhepunkt ist die Konfrontation zwischen Holmes und dem wahren Bösewicht Stapleton in einer spannenden und aufregenden Konfrontation. Die Spannung steigt, während der Leser den Ausgang des Kampfes zwischen Gut und Böse vorwegnimmt.
Die Lösung des Mysteriums: Das Rätsel wird schließlich gelöst, der wahre Täter wird enthüllt, seine Motive erklärt und die wahre Natur des Hundes enthüllt. Die Erzählung betont die Bedeutung von Logik und Vernunft bei der Überwindung von Aberglauben und Angst.
Das moralische Dilemma: Die Geschichte erforscht die Komplexität der menschlichen Natur und hebt die zerstörerische Natur der Rache, die Macht der Angst und die Bedeutung der Konfrontation mit unseren Vorurteilen hervor.
Diese Konventionen, kombiniert mit Doyles meisterhaftem Geschichtenerzählen, machen „Hund der Baskervilles“ zu einem fesselnden und dauerhaften Klassiker der Kriminalliteratur.