In seinem bahnbrechenden Buch „An American Dilemma:The Negro Problem and Modern Democracy“ aus dem Jahr 1944 untersuchte Myrdal den Widerspruch zwischen den amerikanischen Werten und seinen diskriminierenden Praktiken. Er argumentierte:
* Das amerikanische Glaubensbekenntnis (der Glaube an Gleichheit und Chancen für alle) war eine starke moralische Kraft, wurde jedoch durch die Realität des „Negerproblems“ widerlegt , die Themen wie Lynchjustiz, Segregation und wirtschaftliche Ungleichheit umfasste.
* Dieser Widerspruch führte zu einem moralischen Dilemma für die Amerikaner, was sie dazu zwingt, sich der Heuchelei ihrer Überzeugungen und Handlungen zu stellen.
* Das "Dilemma" war nicht nur ein Problem für schwarze Amerikaner, sondern für die gesamte Nation, da es die Legitimität und moralische Grundlage der amerikanischen Demokratie untergrub.
Myrdals Arbeit war bahnbrechend in ihrer systematischen Analyse der Rassenbeziehungen in Amerika. Es trug dazu bei, das Thema auf nationaler Ebene bekannt zu machen, und bot einen Rahmen für das Verständnis der komplexen und anhaltenden Herausforderungen des Rassismus in den Vereinigten Staaten.