Im Stück wird Humor oft mit den Emotionen und dem Gemütszustand der Figuren in Verbindung gebracht. Wenn Romeo beispielsweise nach seiner Verbannung aus Verona in einen Zustand der Verzweiflung gerät, wird er als „voller Untemperatur und fehlgebildeter Stimmung“ beschrieben. Das bedeutet, dass seine Gefühle aus dem Gleichgewicht geraten und er sich geistig und emotional unwohl fühlt.
In anderen Fällen kann sich Humor auf das Temperament oder die Persönlichkeit einer Figur beziehen. Mercutio wird beispielsweise als „ein Mann mit Humor“ beschrieben, was bedeutet, dass er für seine Schlagfertigkeit und Intelligenz bekannt ist.
Insgesamt trägt die Verwendung des Wortes „Humor“ in „Romeo und Julia“ zur Erforschung menschlicher Emotionen und Verhaltensweisen im Stück bei und trägt dazu bei, ein umfassendes und differenziertes Verständnis der Charaktere und ihrer Motivationen zu schaffen.