1. Ständig den „amerikanischen Traum“ verfolgen:
Willys Besessenheit von der Idee des „amerikanischen Traums“ und sein wiederholter Rat an seine Söhne Biff und Happy, „gemocht zu werden“ und „groß zu sein“, wecken unrealistische Erwartungen und führen zu deren Frustration und Enttäuschung. Er ermutigt sie, nach Erfolg und Popularität zu streben, aber es fällt ihnen schwer, diese Erwartungen zu erfüllen, was dazu führt, dass sie sich wie Versager fühlen.
2. Überbetonung des Aussehens und des materiellen Besitzes:
Willy legt großen Wert auf das äußere Erscheinungsbild und den materiellen Besitz. Er rät seinen Söhnen, sich „umwerfend zu kleiden“ und immer „einen guten Eindruck zu hinterlassen“. Diese Betonung der Oberflächlichkeit führt dazu, dass Biff und Happy materiellem Erfolg und Status Vorrang vor sinnvollen und erfüllenden Beschäftigungen geben.
3. Mangel an praktischen Ratschlägen:
Willys Ratschläge an seine Söhne sind oft unpraktisch und unrealistisch. Anstatt ihnen Orientierung zu geben, die auf seinen eigenen Erfahrungen basiert oder wertvolle Lektionen fürs Leben anzubieten, greift er oft auf leere Plattitüden und Klischees zurück, wie zum Beispiel „Habe keine Angst, um das zu bitten, was du willst“ oder „Man kann das Schicksal nicht betrügen.“ " Dieser Mangel an praktischer Anleitung beeinträchtigt die Fähigkeit von Biff und Happy, fundierte Entscheidungen zu treffen und die Herausforderungen des Lebens zu meistern.
4. Verleugnung und Selbsttäuschung:
Willys Untergang wird auch durch seine Weigerung, sich der Realität ins Auge zu sehen, und seine Tendenz, sich selbst zu täuschen, beeinflusst. Er klammert sich an Illusionen und vermeidet die Auseinandersetzung mit seinen Fehlern und Unzulänglichkeiten. Seine Ratschläge an seine Söhne spiegeln oft diese Selbsttäuschung wider und hindern sie daran, die Wahrheit über sich selbst und ihre Situation zu erkennen.
5. Es gelingt nicht, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen:
Trotz wiederholter Rückschläge und Misserfolge gelingt es Willy nicht, aus seinen Fehlern zu lernen. Er trifft weiterhin die gleichen schlechten Entscheidungen und gibt seinen Söhnen die gleichen fehlgeleiteten Ratschläge. Diese Unfähigkeit, sich anzupassen und zu verändern, trägt letztendlich zu seinem Untergang und der Zerstörung seiner Familie bei.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Willys falsche Ratschläge, unrealistische Erwartungen und die Verleugnung der Realität zu seinem Untergang im Stück „Tod eines Handlungsreisenden“ beitragen. Sein Einfluss auf seine Söhne und seine Unfähigkeit, sinnvolle Führung zu geben, haben tragische Folgen für sie alle.