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Wie zeigt „Viel Lärm um Nichts“ Sarkasmus?

William Shakespeares Stück „Viel Lärm um Nichts“ nutzt Sarkasmus als literarisches Mittel, um Humor zu erzeugen, Charaktereigenschaften zu vermitteln und die Handlung voranzutreiben. Hier sind einige Beispiele für Sarkasmus im Stück:

1. Benedicks Wittizismen: Benedick, ein witziger und scharfzüngiger Junggeselle, drückt seine Verachtung für Liebe und Ehe oft mit Sarkasmus aus. Als Claudio beispielsweise seine Liebe zu Hero erklärt, bemerkt Benedick:„Ich kann noch ohne Brille sehen, und ich sehe nichts dergleichen.“

2. Beatrices Erwiderungen: Beatrice, eine willensstarke und unabhängige Frau, bringt Benedicks Sarkasmus mit ihrem eigenen in Einklang. Als Benedick die Intelligenz von Frauen kritisiert, antwortet sie:„Ein Vogel meiner Zunge ist besser als ein Biest deiner.“

3. Don Pedros Necken: Don Pedro, der Prinz von Aragon, nutzt spielerisch Sarkasmus, um seine Freunde zu ärgern. Als Claudio Liebeskummer hat, bemerkt Don Pedro:„Heigh-ho! für einen Ehemann.“

4. Boracheos Betrug: Borachio, ein Bösewicht, nutzt Sarkasmus, um andere zu manipulieren. Er überzeugt Conrad davon, dass Don Pedro eine Verschwörung gegen Claudio plant, indem er sagt:„Was haben wir doch für einen Süßigkeiten-Deal gegessen! Ein hübscher Knoten, und gut gemacht!“

5. Dogberrys Missverständnisse: Dogberry, der unbeholfene Polizist, verwendet aufgrund seiner Fehlinterpretationen ungewollt Sarkasmus. Als er Borachio und Conrad verhaftet, verkündet er:„Meister, es ist fast bewiesen, dass Sie kaum besser sind als falsche Schurken.“

Diese sarkastischen Momente in „Viel Lärm um Nichts“ tragen zum Humor des Stücks bei, offenbaren die Persönlichkeit der Charaktere und treiben die Handlung voran, indem sie Missverständnisse und Konflikte schaffen, die die Geschichte vorantreiben.

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