Dafür gibt es mehrere Gründe:
* Begrenzte Beteiligung: Obwohl Bobby Martin ein talentierter Musiker und Mitglied der Hausband MFSB (Mother Father Sister Brother) war, war er kein großer Songwriter oder Produktionsmitarbeiter mit Gamble und Huff. Seine Hauptaufgabe bestand darin, als Schlagzeuger und Percussionist zum unverwechselbaren Philadelphia-Sound beizutragen.
* Konzentrieren Sie sich auf Künstler und den Sound: Gamble und Huff konzentrieren sich hauptsächlich auf die Diskussion ihrer Zusammenarbeit mit den legendären Künstlern mit denen sie bei Philadelphia International zusammengearbeitet haben, wie The O'Jays, Harold Melvin and the Blue Notes und The Stylistics. Ihre Interviews drehen sich oft um den kreativen Prozess, Songwriting-Techniken und den Einfluss ihres Labels auf die Musikindustrie.
* Verschiebung des Fokus im Laufe der Zeit: Im Laufe der Zeit hat sich der Fokus der Gespräche über Philadelphia International Records auf das Vermächtnis des Labels und den Einfluss seines Sounds verlagert zur zeitgenössischen Musik. Dies führt zu mehr Diskussionen über die Gesamtwirkung des Labels und der damit verbundenen Künstler als über bestimmte Einzelpersonen.
Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Bobby Martin ein entscheidender Teil des Sounds von Philadelphia International Records war . Er lieferte die rhythmische Grundlage für unzählige Hits und spielte auf ikonischen Titeln wie „Love Train“ und „TSOP“. Seine Fähigkeiten und Beiträge sind unbestreitbar wichtig für die Geschichte des Labels.
In der öffentlichen Diskussion konzentrieren sich Gamble und Huff jedoch typischerweise auf das Gesamtbild ihrer Leistungen und der Künstler, mit denen sie zusammengearbeitet haben. Dies schmälert Martins Beitrag nicht, sondern spiegelt lediglich den Hauptschwerpunkt der Gespräche über Philadelphia International Records wider.