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Wie wirken sich die drei Prophezeiungen in Macbeth auf Macbeths Handlungen aus?

In dem Stück „Macbeth“ von William Shakespeare haben die drei Prophezeiungen der Hexen tiefgreifende Auswirkungen auf Macbeths Handeln und prägen seinen endgültigen Untergang. Diese Prophezeiungen dienen als Katalysator für seinen heimtückischen Weg zur Macht und seinen Abstieg in die moralische Korruption.

1.Than von Cawdor werden:

- „Alles sei gegrüßt, Macbeth, gegrüßt seist du, Thane von Cawdor!“

- Diese Prophezeiung pflanzt den Samen des Ehrgeizes in Macbeths Geist. Er ist besessen vom Titel „Than von Cawdor“ und beginnt Pläne zu schmieden, um ihn zu erhalten, was ihn auf einen Weg des Verrats und Mordes führt.

2.König von Schottland:

„Alles sei gegrüßt, Macbeth, gegrüßt seist du, künftiger König!“

- Diese Prophezeiung schürt Macbeths Wunsch nach der Krone. Er ist auf den Thron fixiert und greift zu rücksichtslosen und betrügerischen Taktiken, um sein Ziel zu erreichen, einschließlich der Verschwörung, König Duncan zu töten.

3.Vorsicht vor Macduff:

- „Macbeth wird niemals besiegt werden, bis

Vom großen Birnam-Wald zum hohen Dunsinane-Hügel

Wird gegen ihn vorgehen.

- Diese Prophezeiung löst bei Macbeth ein Gefühl des Unbehagens und der Paranoia aus. Er wird von der Vorstellung heimgesucht, dass Macduff eine Bedrohung für seine Herrschaft darstellen könnte, was ihn dazu veranlasst, extreme Maßnahmen zu ergreifen, um die potenzielle Gefahr zu beseitigen.

Die drei Prophezeiungen spielen eine entscheidende Rolle bei Macbeths tragischem Untergang. Sie stellen einen übernatürlichen Anreiz für sein Handeln dar, aber letztendlich sind es sein eigener Ehrgeiz, seine Gier und seine Machtgier, die seinen moralischen Verfall verursachen und letztendlich zu seinem tragischen Ende führen.

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