Arts >> Kunst und Unterhaltung >  >> Theater >> Monologe

Welche Gefühle gegenüber Träumen drückt Mercutio in seinem Queen-Mab-Monolog aus?

Mercutios Queen-Mab-Monolog in William Shakespeares „Romeo und Julia“ drückt verschiedene Gefühle und Vorstellungen über Träume aus:

- Träume als mächtige Kräfte :Mercutio beschreibt Königin Mab als eine kleine Fee, die über große Macht verfügt und im Schlaf durch die Gehirne der Menschen reist. Er bezeichnet sie als „Hebamme“ der Träume und betont die transformative Natur von Träumen und ihre Fähigkeit, unsere Gedanken und Gefühle zu beeinflussen.

- Träume und Fantasie :Mercutios Monolog ist eine Hommage an die Vorstellungskraft der Träume. Er vergleicht die Handlungen von Königin Mab mit den Schöpfungen von Dichtern, Handwerkern und Musikern und legt nahe, dass Träume genauso kreativ und künstlerisch sind wie andere Formen menschlichen Ausdrucks.

- Träume als Boten :Mercutio sagt, dass Träume Botschaften und Prophezeiungen enthalten und oft zukünftige Ereignisse vorhersehen. Er beschreibt, wie Mab Liebende besucht und leidenschaftliche Gedanken in ihre Träume einwebt, um die Fähigkeit von Träumen zu veranschaulichen, unterbewusste Wünsche und Emotionen zu vermitteln.

- Träume als Realitätsveränderer :Mercutios Monolog untersucht die Idee, dass Träume unsere Wahrnehmung der Realität verändern können. Er beschreibt Mab als einen Witzbold, der der Fantasie der Menschen einen Streich spielt und sie dazu bringt, gewöhnliche Dinge auf außergewöhnliche Weise wahrzunehmen. Dies deutet darauf hin, dass Träume unser konventionelles Verständnis der Welt stören können.

- Träume und Fantasie :Mercutio weist auch auf die flüchtige und illusorische Natur von Träumen hin. Er spricht darüber, wie der Streitwagen von Königin Mab von „Atomen“ gezogen wird, winzigen Partikeln, die die unwesentlichen Elemente darstellen, aus denen Träume bestehen. Dies deutet darauf hin, dass Träume heikel, vergänglich und leicht vergessen sind, weist aber auch auf ihre grundlegende Rolle in unserer mentalen Landschaft hin.

- Träume als Trost :In einem Teil des Monologs bezeichnet Mercutio Träume als „die Kinder eines müßigen Gehirns“, was impliziert, dass sie bedeutungslose Produkte unseres Geistes sind. Später bezeichnet er Mab jedoch als „Feenkönigin“ und erwähnt, dass Liebende in Träumen Trost finden können, was darauf hindeutet, dass Träume eine Form von Trost und emotionaler Flucht bieten können.

Insgesamt schildert Mercutios Queen-Mab-Monolog Träume als kraftvolle, fantasievolle und transformative Einheiten, die unsere Gedanken, Gefühle und Wahrnehmung der Welt um uns herum beeinflussen. Er schlägt vor, dass Träume Botschaften transportieren und Einblicke in unsere unterbewussten Wünsche gewähren, hebt aber auch deren vergängliche und illusorische Natur hervor.

Monologe

Related Categories