Heuchelei: Obwohl er ein wohlhabendes und angesehenes Mitglied der Stadt ist, ist Dolphus Raymond ein Alkoholiker, der in der Öffentlichkeit oft betrunken gesehen wird. Er ist mit einer schwarzen Frau verheiratet und hat mehrere gemeinsame Kinder, die er jedoch nicht als seine eigenen anerkennt. Dies löst in der Stadt einen großen Skandal aus, und viele Leute kritisieren ihn schnell für sein Verhalten. Allerdings durchschaut Atticus Finch das alles. Er sagt:„Das Einzige, woran sich Dolphus Raymond schuldig macht, ist, dass er ab und zu betrunken ist … Die Hauptsache ist, dass er sie nicht ansehen muss, wenn er sie betrunken hält.“
Raymonds Verhalten unterstreicht die Heuchelei der Maycomb-Gesellschaft, die schnell andere verurteilt und dabei ihre eigenen Fehler ignoriert. Die Menschen in der Stadt wissen, dass Raymond eine schwarze Familie hat, aber sie weigern sich, dies anzuerkennen, weil es ihren Vorstellungen von sozialer Ordnung widerspricht.
Vorurteil: Raymonds Beziehung zu seiner schwarzen Familie offenbart die tief verwurzelten Vorurteile, die in Maycomb bestehen. Die Menschen haben solche Angst vor seinem Beispiel, dass sie sich dafür entscheiden, ihre schwarzen Nachbarn nicht als völlig menschlich zu betrachten. Obwohl Raymond ein freundlicher und großzügiger Mann ist, wird er von der Gemeinschaft immer noch geächtet.
Raymond zeigt uns, dass Vorurteile und Hass oft erlernt werden und dass es einer bewussten Anstrengung bedarf, sie zu überwinden.