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Was sagt Macbeth daneben, wenn die anderen reden, was verrät er über sein Denken?

Wenn die anderen reden, spricht Macbeth häufig beiseite und offenbart so seine inneren Gedanken und Gefühle. Diese Seiten geben Einblick in seinen Charakter und seine Motivationen. Hier sind einige Beispiele dafür, was Macbeth nebenbei sagt und was sie über sein Denken verraten:

1. „Sterne verbergen deine Feuer, / Lass das Licht meine schwarzen und tiefen Wünsche nicht sehen.“ (Akt I, Szene IV):Dies nebenbei zeigt, dass Macbeth etwas Unheimliches plant und es vor der Welt verbergen will. Er möchte nicht, dass seine bösen Absichten bekannt werden.

2. „Der Prinz von Cumberland! Das ist eine Stufe / Auf die ich fallen oder überspringen muss, / Denn sie liegt auf meiner Art und Weise.“ (Akt I, Szene IV):Macbeth offenbart seinen Ehrgeiz, König zu werden, und erkennt an, dass die Anwesenheit von Malcolm (dem Prinzen von Cumberland) ein Hindernis für seine Pläne darstellt.

3. „Wenn gut, warum gebe ich dann diesem Vorschlag nach / Wessen schreckliches Bild löst meine Haare / und lässt mein sitzendes Herz an meinen Rippen klopfen?“ (Akt I, Szene III):Macbeth kämpft mit dem Gedanken, Duncan zu ermorden, und fragt sich, warum er eine so böse Tat in Betracht zieht. Dieser innere Konflikt zeigt sein moralisches Dilemma und die Angst, die seine Wünsche begleitet.

4. „Die Glocke lädt mich ein. Höre nicht darauf, Duncan, denn es ist ein Glockengeläut, das dich in den Himmel oder in die Hölle ruft.“ (Akt II, Szene I):Als Macbeth auf dem Weg ist, um Duncan zu ermorden, hört er eine Glocke läuten. Dies beiseite offenbart seine Schuld und Besorgnis, da er es sich als Warnung vor den Konsequenzen seines Handelns vorstellt.

5. „Ist das ein Dolch, den ich vor mir sehe, / Der Griff zu meiner Hand?“ (Akt II, Szene I):Macbeth erlebt Halluzinationen und sieht einen Dolch vor sich schweben. Dies spiegelt seinen schwankenden Realitätssinn und seinen zunehmenden Abstieg in Wahnsinn und Aufruhr wider.

6. „Ich dachte, ich hätte eine Stimme rufen hören:‚Schlaf nicht mehr! / Macbeth schläft mörderisch!‘ Der unschuldige Schlaf, / Schlaf, der die zerschlissene Hülle der Sorgen verstrickt, / Der Tod eines jeden Tages. (Akt II, Szene II):Nach der Ermordung Duncans leidet Macbeth unter Schlaflosigkeit und Schuldgefühlen. Abgesehen davon zeigt sich die psychologische Auswirkung seines Verbrechens, da ihm klar wird, dass er ihm den friedlichen Schlaf genommen hat, der für das menschliche Wohlergehen unerlässlich ist.

Diese Nebenbemerkungen offenbaren Macbeths inneren Aufruhr, seinen Ehrgeiz, seine Ängste und seinen Abstieg in den Wahnsinn, während er mit den Konsequenzen seines Handelns ringt. Indem Shakespeare Zugang zu seinen Gedanken verschafft, nutzt er Randbemerkungen, um den komplexen Charakter Macbeths zu entwickeln und die psychologischen Aspekte seiner Verwandlung zu erforschen.

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