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Was ist an Mercutios Bemerkungen gegenüber Romeo in Szene 1 und Romeos Antwort 2 bedeutsam?

Akt 1, Szene 4

Im ersten Akt, Szene 4, macht Mercutio beim Besuch des Capulet-Balls mehrere Bemerkungen gegenüber Romeo, die wichtig sind, um ihre gegensätzlichen Einstellungen zur Liebe zum Ausdruck zu bringen. Romeos Antworten unterstreichen den Kontrast zwischen ihren Perspektiven zusätzlich.

1. Mercutios Scherz: Mercutio neckt Romeo mit der Liebeskummer und der Faszination für Rosalines Schönheit. Er nennt ihn spöttisch „Pick-Love“, „verurteilt und exkommuniziert“ und bezeichnet ihn als „leidenschaftlichen Pilger“, der „nach jeder Frau seufzen würde“.

Romeos Antwort: Romeo verteidigt seine Liebe zu Rosaline und erklärt, dass er „zu sehr von seinem Penis durchbohrt“ sei und dass sein „Herz voll“ sei. Er drückt seine echten und tiefen Gefühle aus und kontrastiert Mercutios unbeschwerten Spott.

2. Mercutios Rationalismus: Mercutio tut die Liebe als irrational und wankelmütig ab. Er bezeichnet es als „Rauch“, „ein Feuer, das brennt und erlischt“ und „den Sport der Natur“. Für ihn ist Liebe eine vorübergehende Verliebtheit, ohne Substanz oder Langlebigkeit.

Romeos Antwort: Romeo entgegnet Mercutios Zynismus und argumentiert, dass Liebe weder oberflächlich noch flüchtig sei. Er lobt seine Macht und sagt, es könne „einen Menschen erschaffen, töten, weise oder verrückt machen“. Romeo betrachtet die Liebe als eine transformative und transzendente Kraft.

3. Mercutios Witz und Wortspiel: Mercutio ist bekannt für seine cleveren Wortspiele, Wortspiele und seinen Humor. In dieser Szene nutzt er diese, um die Liebe zu trivialisieren und sie komisch oder lächerlich erscheinen zu lassen.

Romeos Antwort: Romeo lässt sich nicht auf Mercutios Wortspiel ein. Er konzentriert sich weiterhin auf seine tiefen Gefühle und drückt sich in einer ernsthaften, aufrichtigen Sprache aus.

4. Mercutios Unglaube an das Schicksal: Mercutio lehnt die Idee ab, dass Schicksal oder Schicksal die menschlichen Angelegenheiten, einschließlich der Liebe, lenken. Er glaubt an Zufall und Glück und führt Romeos Liebe zu Rosaline auf bloßen Zufall zurück.

Romeos Antwort: Romeo hingegen vertraut auf das Schicksal und glaubt an die schicksalhafte Natur seiner Liebe. Er sieht Rosaline als seine „himmlische Göttin“ und ist von ihrer Verbindung zutiefst berührt.

Zusammenfassend unterstreichen Mercutios Bemerkungen gegenüber Romeo in Szene 4 des ersten Akts seine spielerische, zynische und rationalistische Sicht auf die Liebe. Romeos Antworten offenbaren seine intensive, emotionale und idealistische Herangehensweise an das Thema und zeigen den Kontrast zwischen ihren Charakteren und Perspektiven auf dieses zentrale Thema des Stücks.

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