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Welche Stimmung herrscht in Sonnet 55?

Die Stimmung von Sonett 55 ist von einer Bandbreite an Emotionen geprägt, von melancholischer Kontemplation bis hin zur Akzeptanz der Unvermeidlichkeit des Todes und der Macht der Liebe.

Hier ist eine genauere Analyse der Stimmung des Sonetts:

1. Melancholische Reflexion:Das Sonett beginnt mit einem nachdenklichen und melancholischen Ton, während der Sprecher über das Vergehen der Zeit und den Alterungsprozess nachdenkt. Die Worte „Weder Marmor noch vergoldete Denkmäler“ rufen ein Gefühl düsterer Betrachtung über die Sinnlosigkeit materieller Besitztümer und Errungenschaften angesichts der Sterblichkeit hervor.

2. Akzeptanz des Todes:Im Verlauf des Sonetts erkennt der Sprecher die Realität des Todes und seine universelle Natur an. Die Zeilen „Weder Erz, noch Stein, noch Erde, noch grenzenloses Meer“ betonen, dass nichts den Fängen des Todes entkommen kann. Diese Akzeptanz bringt ein Gefühl der Resignation und Demut mit sich.

3. Transzendenz durch Liebe:Trotz der düsteren Anerkennung der Sterblichkeit weist das Sonett auch auf die transformative Kraft der Liebe hin. Der Redner weist darauf hin, dass Liebe die Fähigkeit besitzt, die Zeit zu überwinden und die eigene Erinnerung über die physische Existenz hinaus zu bewahren. Die Zeilen „Aber deine süße Erinnerung, die in mir lebt“ drücken den Glauben an die dauerhafte Natur der Liebe und ihre Fähigkeit aus, den Geliebten im Herzen des Sprechers am Leben zu erhalten.

4. Hoffnungsvolle Widerstandsfähigkeit:Das Sonett endet mit einer Note hoffnungsvoller Widerstandsfähigkeit. Der Redner bringt seine Entschlossenheit zum Ausdruck, dem Vergessen der Zeit zu widerstehen und die Erinnerung an den geliebten Menschen lebendig zu halten. Die Zeile „Solange die Menschen atmen oder die Augen sehen können“ vermittelt ein Gefühl der Entschlossenheit und den Glauben, dass das Erbe der Liebe über Generationen hinweg Bestand haben kann.

Insgesamt fasst Sonett 55 eine Reihe von Emotionen zusammen, darunter melancholische Kontemplation, Akzeptanz des Todes, Wertschätzung für die Macht der Liebe und eine hoffnungsvolle Widerstandskraft angesichts der Sterblichkeit.

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