Hier sind die Hauptmerkmale eines Shakespeare-Sonetts:
1. Struktur :Ein Shakespeare-Sonett besteht aus 14 Zeilen, unterteilt in vier Vierzeiler (vierzeilige Strophen) und ein abschließendes gereimtes Couplet (zweizeilige Strophe).
2. Zähler :Die Zeilen in einem Shakespeare-Sonett sind normalerweise im jambischen Pentameter geschrieben, was bedeutet, dass jede Zeile aus zehn Silben mit einem konsistenten Muster aus betonten und unbetonten Silben besteht.
3. Reimschema :Das Reimschema eines Shakespeare-Sonetts folgt dem Muster ABAB CDCD EFEF GG. Dieses Muster wiederholt sich in den vier Vierzeilern, und das letzte Couplet reimt sich auf sich selbst (GG).
4. Sprache und Bilder :Shakespeare-Sonette sind für ihre reichhaltige und ausgefeilte Sprache bekannt, in der häufig literarische Mittel wie Metaphern, Gleichnisse, Personifikationen und Alliterationen zum Einsatz kommen. Die Sonette beschäftigen sich oft mit Themen wie Liebe, Verlust, Schönheit, Sterblichkeit, Zeit und der Macht der Sprache selbst.
5. Veränderung des Tons oder der Perspektive :Um den zweiten Vierzeiler herum (Zeile 5) kommt es häufig zu einer Änderung des Tons, der Perspektive oder des Themas. Diese Verschiebung wird oft als „Wende“ oder „Volta“ des Sonetts bezeichnet und führt normalerweise eine neue Idee, Einsicht oder Lösung im Zusammenhang mit dem zentralen Thema des Sonetts ein.
6. Paar :Das letzte gereimte Reimpaar bietet einen abschließenden Gedanken, eine Reflexion oder eine Lösung für die im gesamten Sonett präsentierten Themen und Ideen.
Shakespeares Sonette gelten weithin als einige der großartigsten Beispiele der Poesie in der englischen Literatur und werden für ihre Kunstfertigkeit, emotionale Tiefe und tiefgreifende Auseinandersetzung mit universellen menschlichen Erfahrungen bewundert.