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Wie verteidigt sich Antigone?

Antigone verteidigt sich im Drama des Sophokles, indem sie ihr Recht geltend macht, ihren Bruder Polyneikes zu begraben, obwohl König Kreon dies verboten hat. Sie argumentiert, dass die Gesetze der Götter, die die Bestattung der Toten verlangen, wichtiger sind als die Gesetze der Menschen. Sie weist auch darauf hin, dass sie nicht aus persönlichem Ehrgeiz handelt, sondern aus Liebe und Pflicht gegenüber ihrem Bruder. Antigones Verteidigung ist sowohl leidenschaftlich als auch logisch und zeigt, dass sie eine starke und mutige Frau ist, die auch angesichts großer Gefahr bereit ist, für das einzustehen, woran sie glaubt.

Hier sind einige konkrete Beispiele dafür, wie Antigone sich in dem Stück verteidigt:

* Sie argumentiert, dass die Gesetze der Götter wichtiger sind als die Gesetze der Menschen:„Ich hielt Ihre Erlasse nicht für stark genug / um die ungeschriebenen und unfehlbaren Gesetze der Götter außer Kraft zu setzen“ (Zeilen 450-451).

* Sie argumentiert, dass sie aus Liebe und Pflicht gegenüber ihrem Bruder handelt:„Ich habe es für meinen eigenen Bruder getan. / Ich hätte das Gleiche für jeden anderen getan“ (Zeilen 510-511).

* Sie argumentiert, dass sie keine Angst vor dem Tod hat:„Ich wusste, als ich es tat / Dass ich den Preis zahlen würde. Ich habe keine Angst vor dem Tod“ (Zeilen 515-517).

Antigones Verteidigung bleibt letztlich erfolglos, da Kreon sich weigert, seine Meinung zu ändern, und sie zum Tode verurteilt wird. Ihre Verteidigung zeigt jedoch, dass sie eine mutige und prinzipientreue Frau ist, die bereit ist, auch im Angesicht des Todes für das einzustehen, woran sie glaubt.

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