1. Parallelität: Dies ist die Wiederholung einer grammatikalischen Struktur oder eines Musters. Zum Beispiel:
- „Nicht, dass ich Cäsar weniger liebte, sondern dass ich Rom mehr liebte“
2. Antithese: Dies ist die Gegenüberstellung zweier gegensätzlicher Ideen oder Phrasen. Zum Beispiel:
- „Da Caesar mich liebte, weine ich um ihn; weil er Glück hatte, freue ich mich darüber; weil er tapfer war, ehre ich ihn; aber weil er ehrgeizig war, habe ich ihn getötet.“
3. Ironie: Hierbei werden Wörter oder Situationen verwendet, um einen Kontrast zwischen dem, was erwartet wird, und dem, was tatsächlich passiert, zu erzeugen. Zum Beispiel:
- Brutus rechtfertigt seine Taten mit den Worten:„Ich habe ihn für sein Land getötet, nicht für meines.“ Dies deutet darauf hin, dass Brutus im besten Interesse Roms handelte, aber die Szene zeigt, dass er von persönlichen Ambitionen motiviert ist.
4. Pathos: Hierbei handelt es sich um den Einsatz emotionaler Sprache, um die Gefühle des Publikums anzusprechen. Zum Beispiel:
- Brutus' Rede verwendet lebhafte Bilder, wie zum Beispiel „Sein Mantel war mit Blut durchtränkt“, um Mitgefühl für Caesar hervorzurufen.
5. Ethos: Dabei handelt es sich um die Verwendung glaubwürdiger, vertrauenswürdiger Informationen zur Untermauerung eines Arguments. Zum Beispiel:
- Brutus führt das Beispiel von Cassius, einem angesehenen Senator, als Beweis dafür an, dass er nicht aus persönlichem Ehrgeiz handelt.
6. Alliteration: Dies ist die Wiederholung desselben anfänglichen Konsonantenlauts in einer Reihe von Wörtern. Zum Beispiel:
- „Die Wahl der Wörter, die von ihnen getroffen werden, um von uns verwendet zu werden“
Diese rhetorischen Mittel werden bei Julius Cäsar effektiv eingesetzt, um Spannung, Spannung und emotionale Wirkung zu erzeugen.