Zwei Haushalte, beide gleich an Würde,
Im schönen Verona, wo wir unsere Szene legen,
Vom alten Grollbruch zur neuen Meuterei,
Wo bürgerliches Blut bürgerliche Hände unrein macht.
Von hier aus die tödlichen Lenden dieser beiden Feinde
Ein Liebespaar, das unter dem gleichen Stern steht, nimmt sich das Leben.
Ganze missglückte, erbärmliche Umstürze
Begraben Sie mit ihrem Tod den Streit ihrer Eltern.
Der schreckliche Übergang ihrer vom Tod gezeichneten Liebe,
Und die anhaltende Wut ihrer Eltern,
Was, außer dem Ende ihrer Kinder, nichts beseitigen könnte,
Ist jetzt der zweistündige Verkehr unserer Bühne;
Wenn Sie mit geduldigen Ohren dabei sein werden,
Was hier fehlt, wird durch unsere Mühe wiedergutzumachen sein.
Dieses Sonett dient mehreren Zwecken. Zunächst stellt es den Schauplatz des Stücks, Verona, vor und stellt den Konflikt zwischen den beiden Familien dar. Zweitens stellt es die Hauptfiguren Romeo und Julia vor und lässt ihr tragisches Schicksal erahnen. Drittens fordert es das Publikum auf, geduldig und aufmerksam zu sein, und verspricht, dass das Stück seine Zeit wert sein wird.
Das Sonett ist im jambischen Pentameter geschrieben, einer Art Versmaß, das aus zehn Silben pro Zeile besteht, wobei die Betonung auf jeder zweiten Silbe liegt. Dieses Metrum wird häufig in Shakespeares Theaterstücken und Sonetten verwendet und trägt dazu bei, ein Gefühl für Rhythmus und Fluss zu erzeugen.
Das Sonett verwendet auch eine Reihe literarischer Mittel, wie Alliteration (die Wiederholung von Konsonantenlauten, wie in „fatal loins“ und „mitleiderregende Überwürfe“) und Assonanz (die Wiederholung von Vokallauten, wie in „civil Blood“ und „fatal“) Lenden"). Diese Geräte tragen dazu bei, ein Gefühl der Einheit und des Zusammenhalts innerhalb des Sonetts zu schaffen.
Insgesamt ist das Sonett im Prolog von Romeo und Julia ein gut ausgearbeiteter und wirkungsvoller Text, der die Bühne für das Stück bereitet und die Hauptfiguren und den Konflikt vorstellt.