Arts >> Kunst und Unterhaltung >  >> Theater >> Monologe

Wie lauten alle Zeilen des Sonetts 18?

Sonett 18

Soll ich dich mit einem Sommertag vergleichen?

Du bist lieblicher und gemäßigter:

Raue Winde schütteln die süßen Knospen des Mai,

Und der Pachtvertrag für den Sommer hat ein allzu kurzes Datum:

Manchmal zu heiß leuchtet das Auge des Himmels,

Und oft ist sein goldener Teint getrübt,

Und jede Messe von Messe nimmt irgendwann ab,

Durch Zufall oder durch ungeregelte Naturveränderungen;

Aber dein ewiger Sommer wird nicht verblassen,

Verliere auch nicht den Besitz der Schönheit, die du besitzt,

Du sollst auch nicht mit dem Tod prahlen, du ruhst in seinem Schatten,

Wenn du in ewigen Linien zur Zeit wächst,

Solange Menschen atmen oder Augen sehen können,

So lange lebe das, und das gibt dir Leben.

Monologe

Related Categories