Das Gedicht entstand ursprünglich als überarbeitete Version eines älteren schottischen Liedes, erlangte jedoch große Popularität und Anerkennung, nachdem Robert Burns es 1788 veröffentlichte. Burns, bekannt als „Nationalbard Schottlands“, übernahm Elemente aus der früheren Version und fügte sie hinzu es mit seiner eigenen poetischen Note.
Das Gedicht erinnert an alte Freundschaften und den Lauf der Zeit. Der erste Vers beginnt mit der Zeile:„Sollte eine Bekanntschaft vergessen und nie in den Sinn gebracht werden?“ was den nachdenklichen und melancholischen Ton des Liedes bestimmt. Es betont, wie wichtig es ist, alte Freundschaften und die gemeinsamen Erfahrungen der Vergangenheit zu pflegen.
Im weiteren Verlauf des Gedichts geht es darum, einen Becher der Freundlichkeit zu heben und gemeinsam anzustoßen. Der Satz „for auld lang syne“ wird im Refrain wiederholt und betont, wie wichtig es ist, sich an die guten Zeiten vergangener Zeiten zu erinnern. Das Lied endet mit dem Gefühl, dass man sich gegenseitig alles Gute wünscht und hofft, sich in der Zukunft wiederzusehen, unabhängig von der Entfernung oder den Umständen.
Im Laufe der Jahre ist „Auld Lang Syne“ zu einem festen Bestandteil der Hogmanay-Feierlichkeiten, dem schottischen Silvesterabend, geworden, wo es traditionell um Mitternacht gesungen wird. Es wird auch häufig bei anderen gesellschaftlichen Zusammenkünften, Zusammenkünften und Abschiedsfeiern gesungen, um sich vom alten Jahr oder einer Ära zu verabschieden und neue Anfänge zu begrüßen.
Die Popularität des Liedes hat nationale und kulturelle Grenzen überschritten und wird heute weltweit als Symbol für Freundschaft, Nostalgie und die dauerhafte menschliche Verbindung, die über die Zeit hinweg anhält, anerkannt und gesungen.