Beim Schreiben im Bewusstseinsstrom kann der Autor die Gedanken der Figur auf fragmentarische und nichtlineare Weise darstellen und dabei Phrasen und Bilder verwenden, die möglicherweise nicht vollständig oder grammatikalisch korrekt sind. Das Ziel besteht darin, ein Gefühl für die Gedanken der Figur zu vermitteln, während sie auftreten, ohne den Filter bewusster Bearbeitung oder Organisation. Diese Technik kann ein Gefühl der Intimität zwischen dem Leser und der Figur erzeugen und Einblicke in die innere Welt der Figur ermöglichen.
Hier ist ein Beispiel für das Schreiben eines Bewusstseinsstroms:
>Ich sitze im Café und beobachte die Leute, die vorbeigehen. Ich fühle mich unruhig, als ob ich etwas tun sollte, aber ich weiß nicht was. Ich denke über meinen Job nach und frage mich, ob ich kündigen sollte. Ich denke an meine Familie und frage mich, ob es ihnen gut geht. Ich denke an die Zukunft und frage mich, was passieren wird. Ich bin in meinen Gedanken verloren und weiß nicht, wo ich bin. Ich sitze einfach hier und sehe zu, wie die Welt an mir vorbeizieht.