* Code von Hammurabi (c. 1750 v. Chr.): Dieser babylonische Code war ein umfassender Satz von Gesetzen, die auf einer großen Steinsäule geschnitzt wurden. Es wurde entwickelt, um Fairness und Vorhersehbarkeit in rechtlichen Angelegenheiten zu gewährleisten und die willkürlichen und inkonsistenten Entscheidungen der Vergangenheit zu ersetzen.
* zwölf Tabellen (c. 450 v. Chr.): Dieses römische Rechtskodex, eingeschrieben auf zwölf Bronze -Tabletten, diente als Grundlage für das römische Recht. Es vereinfacht und formalisierte bestehende Bräuche und Traditionen, wodurch das Gesetz transparenter und für die Bürger zugänglicher wurde.
* Justinian Code (c. 533 CE): Dieses komplexe römische Recht, das unter Kaiser Justinian zusammengestellt wurde, konsolidierte und organisierte das bestehende Rechtssystem neu. Es klarte und systematisierte Gesetze, wodurch sie konsequenter und überschaubarer wurden.
Alle drei Beispiele stellen Versuche dar, einen schriftlichen und organisierten Rechtsrahmen zu erstellen, der das vorherige Vertrauen in ungeschriebene Bräuche und potenziell willkürliche Entscheidungen ersetzt. Dieser Schritt in Richtung der Kodifizierung lieferte in ihren jeweiligen Gesellschaften mehr Transparenz, Stabilität und Vorhersehbarkeit.