1. Konzentrieren Sie sich auf beobachtbare Phänomene: Beide Ansätze betonten die Bedeutung der Untersuchung direkt beobachtbarer Phänomene.
* Behaviorismus: Konzentriert sich auf die Untersuchung beobachtbarer Verhaltensweisen und ihre Beziehung zu Umweltreizen, wobei interne mentale Prozesse weitgehend ignoriert werden.
* Gestaltspsychologie: Konzentriert sich auf die Untersuchung beobachtbarer Muster und Konfigurationen In der Wahrnehmung und Erkenntnis ist die Betonung des Ganzen größer als die Summe seiner Teile.
2. Ablehnung der Selbstbeobachtung: Beide lehnten die Selbstbeobachtung als zuverlässige Methode zur Erforschung des Geistes ab.
* Behaviorismus: Betrachtet Selbstbeobachtung als subjektiv und unzuverlässig.
* Gestaltspsychologie: Argumentierte, dass die Zerlegung mentaler Prozesse in ihre Grundelemente die wahre Natur der Wahrnehmung und Erkenntnis verzerre.
3. Schwerpunkt auf Lernen: Beide Denkschulen erkannten die Bedeutung des Lernens für die Gestaltung von Verhalten und mentalen Prozessen.
* Behaviorismus: Konzentriert sich darauf, wie Lernen durch Assoziation und Verstärkung erfolgt.
* Gestaltspsychologie: Betonte die Rolle von Einsicht und Umstrukturierung beim Lernen und schlug vor, dass Lernen nicht nur die Anhäufung von Wissen ist, sondern ein Prozess des Verstehens von Beziehungen und Mustern.
4. Angewandter Fokus: Beide Ansätze waren in angewandten Situationen einflussreich.
* Behaviorismus: Wurde in Bereichen wie Therapie, Bildung und Organisationsverhalten angewendet.
* Gestaltspsychologie: Wurde in Bereichen wie Psychotherapie, Design und Problemlösung angewendet.
Es ist wichtig zu beachten, dass trotz dieser Ähnlichkeiten die Unterschiede zwischen diesen beiden Ansätzen viel bedeutender sind:
* Behaviorismus: Konzentriert sich darauf, wie äußere Reize das Verhalten beeinflussen, und vernachlässigt interne mentale Prozesse.
* Gestaltspsychologie: Konzentriert sich auf die Organisation und Struktur der Wahrnehmung und betont die Rolle interner mentaler Prozesse bei der Gestaltung unserer Erfahrung.
Daher konzentrieren sich sowohl der Behaviorismus als auch die Gestaltpsychologie zwar auf beobachtbare Phänomene und Lernen, unterscheiden sich jedoch erheblich in ihren zugrunde liegenden Annahmen und Methoden.