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Was ist ein Selfmademan in der Wirtschaft und wer hat diesen Ausdruck erfunden?

Der Begriff „Self-made-Man“ ist ein Ausdruck, der eine Person beschreibt, die aus eigener Kraft Erfolg und Reichtum erlangt hat, oft ausgehend von bescheidenen Anfängen. Sie gelten typischerweise als Menschen, die Widrigkeiten überwunden und durch harte Arbeit, Entschlossenheit und Einfallsreichtum ihr eigenes Vermögen aufgebaut haben.

Obwohl der genaue Ursprung des Ausdrucks unklar ist, gewann er im 19. Jahrhundert an Popularität, zeitgleich mit dem Aufkommen des Industrialismus und der American-Dream-Ideologie.

Hier sind einige Schlüsselaspekte des „Self-made-Man“-Konzepts:

* Harte Arbeit und Entschlossenheit: Sie gelten als Menschen, die lange arbeiten und Herausforderungen durchhalten.

* Einfallsreichtum und Innovation: Sie zeichnen sich oft dadurch aus, dass sie in der Lage sind, Lösungen zu finden und Chancen zu schaffen, wo andere sie vielleicht nicht sehen.

* Unabhängig und selbstständig: Sie werden als Individuen angesehen, die die Kontrolle über ihr eigenes Schicksal übernehmen und für ihren Erfolg nicht auf andere angewiesen sind.

* Ehrgeiz und Tatendrang: Sie haben einen starken Wunsch nach Erfolg und haben keine Angst, Risiken einzugehen.

Es ist wichtig anzumerken, dass das Konzept des „Self-made Man“ aus mehreren Gründen kritisiert wurde:

* Die Rolle von Privilegien und systemischen Vorteilen wird oft ignoriert. Viele Individuen, die als „selbstgemacht“ gelten, haben möglicherweise von sozialen und wirtschaftlichen Strukturen profitiert, die anderen nicht zur Verfügung standen.

* Es kann den Mythos aufrechterhalten, dass Erfolg ausschließlich das Ergebnis individueller Anstrengung ist. Dabei wird die Rolle von Glück, Mentoring und sozialen Netzwerken für den Erfolg ignoriert.

* Es konzentriert sich oft auf die Leistungen von Männern und schließt die Beiträge von Frauen aus. Der Begriff „selbstgemacht“ wurde in der Vergangenheit zur Beschreibung von Männern verwendet, was Geschlechterstereotypen verstärkte.

Auch wenn das Konzept des „Self-made-Man“ ein wirkungsvolles Narrativ bleibt, ist es wichtig, seine Grenzen zu berücksichtigen und die komplexen Faktoren zu verstehen, die zum individuellen Erfolg beitragen.

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