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Wer sind die Walküren im Ring des Nibelungen?

In Richard Wagners Ring des Nibelungen sind die Walküren eine Gruppe von acht Kriegergöttinnen, die dem Gott Wotan dienen. Angeführt werden sie von ihrer ältesten Schwester Brünnhilde. Die Walküren sind dafür verantwortlich, die Seelen gefallener Krieger einzusammeln und sie nach Walhalla, Wotans Halle, zu bringen. Sie sind auch kampferfahren und unterstützen Wotan oft in seinen Kriegen.

Die Walküren werden erstmals in der Oper Die Walküre vorgestellt. In dieser Oper sind sie zu sehen, wie sie die Leichen gefallener Krieger auf einem Schlachtfeld einsammeln. Dann werden sie von Wotan konfrontiert, der ihnen befiehlt, die Leiche seines Lieblingssohnes Siegmund nach Walhall zu bringen. Brünnhilde missachtet jedoch Wotans Befehle und verhilft Siegmund stattdessen zur Flucht. Dieser Akt des Ungehorsams verärgert Wotan und er bestraft Brünnhilde, indem er sie ihrer Göttlichkeit beraubt und sie in einen tiefen Schlaf versetzt.

Auch in den Opern Siegfried und Götterdämmerung sind die Walküren wichtige Figuren. In Siegfried sind sie zu sehen, wie sie Siegfried dabei helfen, das Schwert Nothung zu schmieden. In der Götterdämmerung versucht man, die Zerstörung Walhallas zu verhindern. Letztendlich werden sie jedoch von den Mächten des Bösen besiegt und Walhalla wird zerstört.

Die Walküren sind ein mächtiger und wichtiger Teil des Rings des Nibelungen. Sie sind Symbole für Stärke, Mut und Loyalität. Sie erinnern auch an die Zerbrechlichkeit der Macht und die Folgen des Ungehorsams.

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