Damenmode:
1. Empire-Stil (Ende der 1790er – Anfang der 1820er Jahre): Der Empire-Stil entstand als Reaktion auf die aufwendige Mode des späten 18. Jahrhunderts. Charakteristisch waren hoch taillierte Kleider mit locker fließender Silhouette, oft aus leichten Stoffen wie Musselin oder Baumwolle.
2. Romantische Stile (1820er – 1830er Jahre): Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde die Damenmode wieder aufwendiger. Die Kleider hatten eine niedrigere Taille, weitere Röcke und Puffärmel. Verzierungen wie Rüschen, Spitzen und Verzierungen waren üblich.
3. Krinoline-Ära (1850er – 1860er): Mitte des 19. Jahrhunderts kam die Krinoline auf den Markt, eine Art Unterrock, der eine übertriebene glockenförmige Silhouette schuf. Kleider waren oft aus schweren Stoffen wie Seide und Taft gefertigt und reich verziert.
4. Bustles and Trains (1870er – 1890er Jahre): In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts kam es zu einer Aufregung, bei der der Stoff auf der Rückseite des Kleides gerafft wurde, um Fülle zu schaffen. Die Kleider hatten enge Oberteile, enganliegende Ärmel und lange, geschwungene Schleppen.
Herrenmode:
1. Fracks und Westen: Die formelle Herrenkleidung bestand aus einem Frack, einer Art langer Jacke mit Frack und einer darunter getragenen Weste (Weste). Hosen waren meist knielang und aus Wolle oder anderen robusten Materialien gefertigt.
2. Zylinder und Seidenhüte: Zylinder und Seidenhüte waren unverzichtbare Accessoires für Männer und zeigten sozialen Status und Formalität an.
3. Geh- und Morgenmäntel: Gehröcke, die sich durch ausgestellte Schöße und eine geschwungene Vorderseite auszeichnen, wurden zu weniger formellen Anlässen getragen. Morgenmäntel, ähnlich Gehröcken, aber mit ausgeschnittener Vorderseite, waren für Tagesveranstaltungen geeignet.
4. Krawatten und Krawatten: Krawatten und Krawatten waren beliebte Halsbekleidungsoptionen, hergestellt aus Spitze, Seide oder Baumwolle und in verschiedenen Stilen gebunden.
Insgesamt entwickelte sich die Kleidung in England im 19. Jahrhundert durch unterschiedliche Stile, die die gesellschaftlichen Veränderungen und Fortschritte der Zeit widerspiegelten.