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Was ist Hamlets abschließender Gedanke, nachdem er über die Schädel und die Idee des Todes nachgedacht hatte?

Im berühmten Monolog „Sein oder Nichtsein“ in William Shakespeares Stück „Hamlet“ denkt Hamlet über Leben, Tod und die existenziellen Dilemmata der Existenz nach. Nachdem er über die Schädel von Yorick, dem Hofnarren, nachgedacht und die Unvermeidlichkeit des Todes in Betracht gezogen hat, kommt Hamlet zu mehreren abschließenden Gedanken:

1. Sterblichkeit und das gemeinsame Schicksal: Hamlet erkennt die Universalität des Todes an und erkennt, dass selbst diejenigen, die einst mächtig und einflussreich waren, wie Cäsar oder Alexander der Große, jetzt auf bloße Schädel reduziert sind. Er reflektiert die Tatsache, dass der Tod das gemeinsame Schicksal aller Menschen ist, unabhängig von ihrem Status oder ihren Erfolgen im Leben.

2. Die Angst vor dem Unbekannten: Hamlet kämpft mit der Ungewissheit und Angst rund um das Leben nach dem Tod. Er fragt sich, ob es besser ist, die Nöte und Leiden des Lebens zu ertragen oder das Risiko einzugehen, sich dem unbekannten Reich des Todes zu stellen. Er denkt über die Möglichkeit eines ewigen Schlafes nach, frei von Schmerz und Aufruhr der lebenden Welt, aber auch der Angst vor potenziellem Leiden im Jenseits.

3. Die Frage von Aktion vs. Untätigkeit: Hamlets Betrachtung des Todes bringt ihn dazu, seine eigene Untätigkeit und sein Zögern in Frage zu stellen, sich an seinem Onkel Claudius für die Ermordung seines Vaters zu rächen. Er erkennt, dass die Angst vor dem Tod und dem, was danach kommt, ihn daran hindern könnte, entschlossene Maßnahmen zu ergreifen. Hamlet kämpft mit den moralischen Implikationen von Rache und den möglichen Konsequenzen seiner Handlungen.

4. Die Komplexität der menschlichen Natur: Durch seine Meditationen über den Tod reflektiert Hamlet die Komplexität der menschlichen Natur. Er kontrastiert die Größe und den Adel des menschlichen Denkens mit der Zerbrechlichkeit und Verletzlichkeit des physischen Körpers. Hamlet denkt über das Paradoxon nach, zu großen intellektuellen und emotionalen Fähigkeiten fähig zu sein und gleichzeitig für die Unvermeidlichkeit des Todes anfällig zu sein.

5. Sinn im Leben finden: Hamlets Nachdenken über Leben und Tod veranlasst ihn, den Sinn und Zweck der Existenz in Frage zu stellen. Er versucht zu verstehen, warum Menschen Leid und Not ertragen, und setzt sich mit der existenziellen Suche nach Erfüllung und Wert im Leben auseinander, bevor der Tod endgültig endet.

Hamlets abschließende Gedanken nach der Betrachtung der Schädel und der Idee des Todes umfassen Überlegungen zur Sterblichkeit, zur unbekannten Natur des Jenseits, zum Dilemma zwischen Handeln und Nichthandeln, zur Komplexität der menschlichen Natur und zur Suche nach Sinn und Zweck im Leben. Diese tiefgründigen Betrachtungen unterstreichen die philosophische Tiefe von Shakespeares Stück und laden den Leser ein, über seine eigenen existenziellen Fragen nachzudenken.

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