1. Duncan als tugendhafter König:
- Er denkt über die Tugenden und das Wohlwollen Duncans nach und erkennt, dass es ein Akt des Verrats an einem edlen Herrscher wäre, ihn zu töten.
2. Schuld und Gewissen:
- Macbeth befürchtet, dass sein Gewissen nach seinem Königsmord schwer auf ihm lasten wird. Er fürchtet die psychologische Belastung, die das Leben mit solchen Schuldgefühlen mit sich bringt.
3. Angst vor Vergeltung:
- Trotz seiner Ambitionen auf den Thron fürchtet Macbeth die Konsequenzen seines Handelns. Er fürchtet die Möglichkeit einer göttlichen Bestrafung oder einer übernatürlichen Vergeltung.
4. Loyalität und Ehre:
- Macbeth denkt über die Bindung nach, die er mit Duncan verbindet, der ihm zuvor große Gunst und Vertrauen entgegengebracht hatte. Kämpft mit dem Verrat, den er durch die Ermordung von Duncan begehen würde.
5. Moralische Grenzen:
- Macbeths Gedanken über Duncan stehen im Widerspruch zu seinem starken Wunsch nach Macht und der Krone. Er setzt sich mit den moralischen Konsequenzen auseinander, die das Überschreiten solcher Grenzen zum persönlichen Vorteil mit sich bringt.
6. Ordnungssinn:
- Er denkt über die Störung der natürlichen Ordnung und des Gleichgewichts nach, die Duncans Tod zur Folge hätte. Dieser Gedanke steht im Widerspruch zu seinem Wunsch nach chaotischen Veränderungen zur Machtergreifung.
7. Verlust der Unschuld:
- Macbeth fürchtet den Verlust seiner Unschuld und Reinheit durch die Begehung einer solch abscheulichen Tat. Dies widerspricht seinem tiefen Wunsch, als tugendhaft angesehen zu werden.
8. Angst vor Entdeckung:
- Macbeth macht sich Sorgen, dass er wegen seines Verbrechens gefasst oder entlarvt werden könnte. Er versteht die Risiken und Konsequenzen, die mit seinem Handeln verbunden sind.
9. Vermächtnis und Ruf:
- Während Macbeth Großes erreichen möchte, befürchtet er auch, dass sein Ruf durch einen Königsmord geschädigt wird.
10. Liebe und Loyalität:
- Macbeths Konflikt verschärft sich, als er über seine Liebe zu Lady Macbeth nachdenkt, die seinen Ehrgeiz fördert. Es fällt ihm schwer, seine Liebe zu ihr mit seiner Loyalität gegenüber Duncan in Einklang zu bringen.
Diese widersprüchlichen Gedanken in Macbeths Geist erzeugen heftigen inneren Aufruhr und lassen seinen späteren Abstieg in Wahnsinn und Schuldgefühle ahnen, getrieben von seinem Ehrgeiz und den tragischen Entscheidungen, die er trifft.