Jacks Reaktion auf Simons Tod ist komplex und aufschlussreich:
* Anfänglicher Unglaube und Verwirrung: Jack ist zunächst verwirrt über die Ereignisse, möglicherweise weil er nicht direkt an Simons Mord beteiligt war. Er tritt zurück und beobachtet die hektischen Aktionen der Jungen und die Folgen des Angriffs.
* Apathie und Verleugnung: Er versucht schnell, sich von der Veranstaltung zu distanzieren. Er behauptet, keine Ahnung zu haben, was mit Simon passiert ist, obwohl er genau weiß, was die Jungs getan haben. Er konzentriert sich auf das unmittelbarere Anliegen der Jagd.
* Erleichterung und Rechtfertigung: Obwohl dies nicht ausdrücklich erwähnt wird, wird angedeutet, dass Jack über Simons Tod erleichtert ist. Er war zunehmend frustriert über Simons Widerstand gegen seine Führung und seine Einblicke in die Grausamkeit der Jungen. Simons Tod beseitigt eine Bedrohung für Jacks Macht und stärkt seine Autorität über die Gruppe.
* Rationalisierung: Jack rechtfertigt den Mord mit der Behauptung, Simon sei „verrückt“ und müsse behandelt werden. Dies zeigt seinen zunehmenden Abstieg in die Wildheit und seine Bereitschaft, Gewalt anzuwenden, um seine Macht aufrechtzuerhalten.
Insgesamt unterstreicht Jacks Reaktion auf Simons Tod seinen Mangel an Reue, seine wachsende Gefühllosigkeit und sein Streben nach Macht. Er zeigt eine erschreckende Gleichgültigkeit gegenüber dem Wert des menschlichen Lebens und spiegelt die Dunkelheit wider, die in seinem Herzen Wurzeln geschlagen hat.