Das Gedicht beginnt mit einem eindringlichen Bild eines „ausgestopften Mannes“, das auf die Oberflächlichkeit und Künstlichkeit der modernen Gesellschaft hinweist. Der Sprecher beschreibt, wie diese Männer sich „zusammenlehnen“ und ihre Kehlen „austrocknen“ in dem vergeblichen Versuch, Befriedigung und Erfüllung zu finden. Ihre Bemühungen erweisen sich jedoch als vergeblich, da sie weiterhin in einem Kreislauf aus Leere und Verzweiflung gefangen sind.
Eliot nutzt meisterhaft Bilder, um die hohle und unzusammenhängende Natur der Existenz zu vermitteln. Er bezeichnet die Männer als „mit Stroh gefüllt“ und ohne „Leidenschaft oder Zielstrebigkeit“. Ihre Worte werden mit „vertrockneten Stimmen“ verglichen und ihr Lächeln mit einer „Geste ohne Bedeutung“. Der Redner betont, dass diese Männer lediglich leere Gefäße sind, denen das Feuer echter Emotionen oder die Tiefe echter Verbundenheit fehlt.
Das Gedicht geht tiefer auf die existenzielle Krise ein, mit der die hohlen Männer konfrontiert sind. Sie sind sich ihrer Leere bewusst und sehnen sich nach der Rückkehr von Kraft, Leidenschaft und Glauben, aber sie scheinen nicht in der Lage zu sein, ihrem Zustand zu entkommen. Sie sehnen sich nach einer „Leidenschaft“, einem „Motiv“ und einer „Erinnerung“, um ihrem Leben einen Sinn zu geben, aber sie bleiben in spiritueller Stagnation gefangen.
Eliot spielt auch auf den Verlust des religiösen Glaubens und den Niedergang traditioneller Werte in der modernen Gesellschaft an. Das Gedicht bezieht sich auf mehrere religiöse Symbole und Anspielungen, beispielsweise auf das „andere Reich des Todes“, und deutet eine Welt jenseits des Lebens an, in der selbst der Tod keinen Trost bietet. Der Ton des Redners ist von Verzweiflung geprägt, er beklagt die Erosion des Glaubens und die Unfähigkeit der modernen Menschheit, Transzendenz oder Erlösung zu finden.
„The Hollow Men“ gipfelt in einem kraftvollen und beunruhigenden Schluss. Der Redner stellt eine Reihe rhetorischer Fragen und betont dabei die Sinnlosigkeit des Lebens und das Fehlen einer sinnvollen Ordnung. Er erklärt, dass „die Augen nicht hier sind“ und „es kein Leben in dem ist, was tot ist“, was darauf hindeutet, dass die spirituelle Leere der hohlen Männer einen Punkt erreicht hat, an dem es kein Zurück mehr gibt.
Das übergeordnete Thema des Gedichts ist das tiefe Gefühl der Entfremdung und des Verlusts, das die moderne Menschheit erlebt. „The Hollow Men“ präsentiert eine düstere und düstere Vision einer Welt, in der Individuen in einem Kreislauf der Verzweiflung gefangen sind und sich nach Bedeutung sehnen, diese aber nicht finden können. Eliots Verwendung eindringlicher Bilder und Symbolik verstärkt die emotionale Wirkung des Gedichts und hinterlässt beim Leser ein Gefühl der Unruhe und eine tiefe Betrachtung der Natur der Existenz.