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Gehen Sie nicht sanft in diese gute Nacht hinein, sagt der Sprecher. Wut, Wut gegen das Sterben des Lichts. Was bedeutet das?

Der Sprecher des Gedichts „Do Not Go Gentle Into That Good Night“ von Dylan Thomas verwendet die Zeile „Rage, rage against the getting of the light“, um eine kraftvolle Botschaft darüber zu vermitteln, wie wichtig es ist, gegen den Tod zu kämpfen und das Leben in seiner vollen Fülle zu genießen . Diese Zeile dient als Aufruf zum Handeln und fordert den Einzelnen auf, dem unvermeidlichen Lauf der Zeit zu widerstehen und jeden Moment mit Leidenschaft und Entschlossenheit zu leben.

Der Ausdruck „Sterben des Lichts“ symbolisiert das Verblassen des Lebens und das Herannahen des Todes. Es stellt den allmählichen Verfall der körperlichen und geistigen Fähigkeiten eines Menschen dar, wenn er älter wird und schließlich mit der Sterblichkeit konfrontiert wird. Der Redner lehnt diese Vorstellung einer kampflosen Hingabe an den Tod vehement ab. Stattdessen ermutigt er den Einzelnen, sich der Realität des Todes mutig zu stellen und weiterhin nach dem Leben zu streben, egal wie schwierig oder herausfordernd die Umstände auch sein mögen.

Das in der Zeile zweimal verwendete Wort „Rage“ unterstreicht die Intensität und Dringlichkeit der Bitte des Sprechers. Es deutet auf einen erbitterten und unnachgiebigen Widerstand gegen die Kräfte hin, die die Flamme des Lebens auslöschen wollen. Der Redner fordert den Einzelnen dazu auf, all seine Kraft und Leidenschaft aufzubringen, um der Unvermeidlichkeit des Todes entgegenzuwirken. Diese trotzige Haltung gegenüber der Sterblichkeit spiegelt den tief verwurzelten Wunsch wider, das Leben in vollen Zügen zu genießen und jeden Moment zu zählen.

Darüber hinaus kann der Ausdruck „Sterben des Lichts“ auch metaphorisch interpretiert werden, um das Verblassen von Hoffnung, Ehrgeiz oder jedem positiven Aspekt des Lebens darzustellen, der Erfüllung und Sinn bringt. Die Ermahnung des Redners, „gegen dieses schwindende Licht zu wüten“, legt nahe, dass Einzelpersonen niemals ihre Träume, Sehnsüchte oder die Dinge, die ihnen am Herzen liegen, aufgeben sollten. Stattdessen sollten sie dafür kämpfen, die Dinge zu bewahren und zu schützen, die Licht und Freude in ihr Leben bringen.

Mit dieser kraftvollen Zeile fordert der Sprecher des Gedichts die Menschen dazu auf, eine lebendige und leidenschaftliche Einstellung zum Leben anzunehmen, selbst angesichts von Widrigkeiten und der Gewissheit des Todes. „Wut, Wut gegen das Sterben des Lichts“ dient als zeitlose Erinnerung daran, den Tag zu nutzen, jeden Moment zu schätzen und sich niemals den Kräften zu ergeben, die versuchen, die Flamme des Lebens zu löschen.

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