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Hat Shakespeare in Twelfth Night Deus ex machina verwendet?

Ja, William Shakespeare verwendete Deus ex machina in seinem Stück Twelfth Night.

Deus ex machina ist ein literarisches Mittel, bei dem ein scheinbar unlösbares Problem plötzlich und unerwartet durch eine äußere Kraft oder ein äußeres Ereignis gelöst wird. In Twelfth Night wird dieses Gerät in Form eines Briefes verwendet, der die wahre Identität von Sebastian, Violas Zwillingsbruder, enthüllt, der zu Beginn des Stücks vermutlich bei einem Schiffbruch ums Leben gekommen ist. Der von Antonio, Sebastians Freund, verfasste Brief kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt der Handlung, gerade als Viola zu einer ungewollten Ehe mit Sir Andrew Aguecheek gezwungen werden soll. Die Enthüllung über Sebastians Überleben löst nicht nur den Konflikt zwischen Viola und Sir Andrew, sondern bereitet auch die Bühne für das Happy End des Stücks.

Shakespeares Verwendung des Deus ex machina in „Twelfth Night“ war Gegenstand zahlreicher kritischer Debatten. Einige Kritiker argumentieren, dass das Gerät eine billige und künstliche Möglichkeit sei, die Handlung aufzulösen, während andere argumentieren, dass es eine notwendige und wirksame Möglichkeit sei, das Stück zu einem zufriedenstellenden Abschluss zu bringen. Letztendlich ist die Verwendung von „deus ex machina“ eine Frage des persönlichen Geschmacks und jeder Leser muss für sich selbst entscheiden, ob er es für ein akzeptables Handlungsinstrument hält oder nicht.

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