Sarojini Naidus Gedichte offenbaren eine tiefe Liebe zu ihrem Land und einen starken Sinn für Nationalstolz. Das Gedicht „In the Bazaars of Hyderabad“ fängt die lebendigen Farben und die geschäftige Atmosphäre eines indischen Straßenmarktes ein, während „The Golden Threshold“ die Schönheit und Vielfalt der Landschaft und Kultur Indiens feiert. In „To India“ bringt Naidu ihre Hoffnungen auf die Unabhängigkeit Indiens zum Ausdruck und fordert ihre Landsleute auf, zusammenzuarbeiten, um dieses Ziel zu erreichen. Das Gedicht „Der Vogel der Zeit“ reflektiert die Flüchtigkeit der Zeit und die Bedeutung, jeden Tag in vollen Zügen zu genießen.
Naidus Gedichte zeigen auch ihre Sensibilität für die Not der Frauen in der indischen Gesellschaft. In „The Gift of India“ untersucht sie die traditionelle Rolle der Frau als Ernährerinnen und Betreuerinnen, während sie in „Purdah“ die Praxis der Verschleierung von Frauen kritisiert. Naidus Gedichte geben den Erfahrungen und Sehnsüchten indischer Frauen Ausdruck und zeigen ihr Engagement für soziale Gerechtigkeit und Gleichheit.
Sarojini Naidus Gedichte zeichnen sich durch eine reiche Bildsprache, Musikalität und emotionale Tiefe aus. Sie stützen sich auf indische Mythologie, Folklore und Tradition und verknüpfen persönliche Erfahrungen mit sozialen und politischen Kommentaren. Naidus Poesie spricht das Herz und die Seele Indiens an und ihre Arbeit findet weiterhin großen Anklang bei Lesern auf der ganzen Welt.