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Gab es Sonettdichtung zur elisabethanischen Zeit?

Ja, Sonette waren während der elisabethanischen Ära in England (ca. 1558–1603) absolut beliebt. Hier ist der Grund:

* Der Aufstieg des Sonetts: Die ursprünglich italienische Form des Sonetts wurde im 16. Jahrhundert in England eingeführt und erfreute sich schnell großer Beliebtheit.

* Shakespeares Einfluss: William Shakespeare ist vielleicht der berühmteste elisabethanische Dichter und er schrieb 154 Sonette, die noch heute studiert und bewundert werden.

* Andere bemerkenswerte Sonneteure: Während Shakespeare hervorsticht, sind auch andere prominente elisabethanische Dichter, die Sonette schrieben, folgende:

* Sir Philip Sidney

* Edmund Spenser

* Henry Constable

* William Byrd

* Und viele mehr!

Warum waren Sonette so beliebt?

* Struktur und Form: Das strenge Reimschema und die Struktur des Sonetts (14 Zeilen, jambischer Pentameter) boten den Dichtern einen Rahmen, um eine breite Palette von Emotionen und Themen auszudrücken.

* Themen der Liebe und Schönheit: Viele Sonette befassten sich mit Themen wie Liebe, Schönheit und dem Lauf der Zeit, Themen, die beim elisabethanischen Publikum Anklang fanden.

* Höfische Kultur: Die Eleganz und Formalität des Sonetts passte gut zur raffinierten Kultur des elisabethanischen Hofes.

* Intellektuelle Anziehungskraft: Die Komplexität des Sonetts sowie die Verwendung von Sprache und Bildern sprachen das gebildete und anspruchsvolle Publikum der damaligen Zeit an.

Kurz gesagt, das Sonett war eine wichtige literarische Form während der elisabethanischen Ära und trug erheblich zum Reichtum der englischen Literatur und Poesie bei.

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