Lorca wurde im Dorf Fuente Vaqueros in der Provinz Granada geboren. Er studierte an der Universität von Granada und zog später nach Madrid, wo er sich in der Kulturbewegung der Generation von 1927 engagierte.
Lorcas Werk zeichnet sich durch eine reiche Bildsprache, die Auseinandersetzung mit Themen wie Liebe, Tod und Natur sowie die Verwendung traditioneller spanischer Folklore und Musik aus. Er ist vor allem für seine Theaterstücke „Blood Wedding“ (1932), „Yerma“ (1934) und „The House of Bernarda Alba“ (1936) sowie seine Gedichte „Lament for Ignacio Sánchez Mejías“ (1935) bekannt „Zigeunerballaden“ (1928).
Lorcas Werk wurde von vielen Quellen beeinflusst, darunter der spanischen Folklore, der Poesie des Goldenen Zeitalters und den Werken moderner Dichter wie Antonio Machado und Juan Ramón Jiménez. Er griff auch auf seine eigenen Erfahrungen zurück, etwa auf seine Homosexualität und seine Liebe zur andalusischen Landschaft.
Lorca wurde während des Spanischen Bürgerkriegs von nationalistischen Kräften getötet. Sein Tod ist immer noch ein Rätsel, aber man geht davon aus, dass er wegen seiner politischen Überzeugungen und seiner Homosexualität hingerichtet wurde.
Lorcas Werk wurde in mehr als 100 Sprachen übersetzt und wird auf der ganzen Welt aufgeführt und studiert. Er bleibt einer der einflussreichsten und beliebtesten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.