Der Protagonist, der alte Pedro, steht im Mittelpunkt der Erzählung. Obwohl er als starker und zu schwerer Arbeit fähiger Mensch dargestellt wird, ist er dennoch auf Hilfe angewiesen und der Unberechenbarkeit der Natur unterworfen. Obwohl er unermüdlich arbeitet, ist er aufgrund der bedrückenden Natur der ländlichen Wirtschaft und der unvorhersehbaren Schwankungen der Umwelt immer wieder nicht in der Lage, den finanziellen Bedarf seiner Familie zu decken.
Eines Tages entdeckt Pedro ein altes Paar abgenutzter Bakya (Holzpantoffeln), die auf dem Boden liegen, während er auf seinem Feld arbeitet. Anstatt sie wegzuwerfen oder zu ignorieren, hat er die Geistesgegenwart, sie nach Hause zu bringen und zu reparieren. Trotz seines bescheidenen Aussehens wird das Bakya zu einer Erweiterung von Pedros Identität und dient als Symbol der Hartnäckigkeit angesichts der Not.
Nachdem Pedro die Bakya repariert hat, werden sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil seiner täglichen Routine. Sie spenden Komfort für seine Füße und geben ihm das Gefühl, den Herausforderungen des Tages besser gewachsen zu sein. Die Bakya wirken als eine Form der Selbstsicherheit und geben ihm die Kraft, trotz der vor ihm liegenden Schwierigkeiten voranzukommen.
Unterdessen plagen Juana, Pedros Frau, ständig Sorgen um das Wohlergehen ihrer Familie. Sie ist beunruhigt über den Mangel an lebensnotwendigen Gütern und macht sich Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder, die ebenfalls eine schwierige Zeit durchmachen. Trotz der Schwierigkeiten, die ihnen im Weg stehen, bleibt Juana eine treue und hingebungsvolle Ehefrau, die Pedro zur Seite steht und ihm die Unterstützung gibt, die er braucht.
Die Geschichte endet mit einer poetischen und symbolischen Note. In einer Szene am Ende der Geschichte weckt Juana Pedro und bittet ihn, sein Bakya anzuziehen, um anzuzeigen, dass es wieder Zeit ist, zur Arbeit zu gehen. Es dient als Metapher für den nie endenden Kreislauf der Arbeit, den Menschen durchmachen müssen, um in der gnadenlosen Umgebung, in der sie leben, über Wasser zu bleiben.
Alles in allem ist „Bakya“ eine Geschichte, die sich mit Themen wie Armut, harter Arbeit und dem unbezwingbaren Geist befasst, mit dem Menschen auf ihrem nie endenden Bemühen, sich und ihre Familien zu ernähren, Schwierigkeiten bewältigen. Die Geschichte lenkt die Aufmerksamkeit auf die Kämpfe, die die Menschen täglich ausfechten müssen, und ist gleichzeitig eine Hommage an die Stärke, die Menschen in sich selbst finden können, selbst wenn sie sich mitten in den schwierigsten Situationen befinden.