1. Glaube und Zweifel :Arnold untersucht den Konflikt zwischen religiösem Glauben und der zunehmenden Skepsis und dem Zweifel, die im viktorianischen Zeitalter vorherrschten. Das Gedicht spiegelt die Unsicherheit des Sprechers gegenüber traditionellen religiösen Überzeugungen und den Glaubensverlust in einer von wissenschaftlichen Fortschritten geprägten Welt wider.
2. Isolation und Einsamkeit :Arnold vermittelt ein Gefühl der Isolation und Einsamkeit, das der Sprecher und die gesamte Menschheit empfinden. Die Verweise auf das Meer als „das ungeklärte, salzige, entfremdende Meer“ und die „unwissenden Armeen“ deuten auf die Weite des Universums und die Bedeutungslosigkeit der menschlichen Existenz hin.
3. Veränderung und Vergänglichkeit :Das Gedicht erkennt den ständigen Wandel und die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens und der Zivilisation an. Arnold zieht Parallelen zwischen der Ebbe und dem Lauf der Zeit und betont die Vergänglichkeit menschlicher Bemühungen und den unvermeidlichen Niedergang von Gesellschaften.
4. Liebe und menschliche Verbindung :Trotz des Pessimismus und der Zweifel, die im gesamten Gedicht zum Ausdruck kommen, bietet Arnold die Liebe als Quelle des Trostes und der Verbindung in einer unsicheren Welt an. Der Redner findet Trost in der Gegenwart seines geliebten Menschen und betont die Bedeutung menschlicher Kameradschaft und emotionaler Unterstützung angesichts existenzieller Herausforderungen.
5. Natur und Schönheit :Arnold beschäftigt sich auch mit dem Thema Natur und ihrer Bedeutung für die menschliche Erfahrung. Die Lage des Gedichts am Meer und die lebendigen Bilder der Natur bilden den Hintergrund für die Überlegungen des Sprechers über Glauben, Zweifel und die menschliche Verfassung.
Insgesamt erkundet „Dover Beach“ die Komplexität der menschlichen Existenz und setzt sich mit Fragen des Glaubens, des Zweifels, der Isolation und der Suche nach Sinn in einer sich verändernden und unsicheren Welt auseinander.