Was würde Morrie als die richtigen Lehrinhalte erachten?
Laut Morrie geht es bei den „richtigen Dingen“, die es zu lehren gilt, nicht unbedingt um die Anhäufung von Wissen oder das Streben nach Erfolg, sondern vielmehr um die Werte und Prinzipien, die ein sinnvolles Leben ausmachen. Er betont die Bedeutung von Liebe, Freundlichkeit, Mitgefühl, Selbstbewusstsein und der Kunst, im gegenwärtigen Moment zu leben. Morrie betont die Notwendigkeit, den Menschen beizubringen, sich der Auswirkungen ihrer Handlungen auf andere bewusst zu sein, ihre eigenen Emotionen zu verstehen und zu verstehen, wie sie ihre Interaktionen mit anderen beeinflussen, und Beziehungen und emotionalen Verbindungen Vorrang vor materiellen Besitztümern zu geben. Im Wesentlichen beschränkt sich Morries Vorstellung von den „richtigen Dingen“, die gelehrt werden müssen, nicht auf akademische Fächer, sondern umfasst die Qualitäten und Lebenskompetenzen, die zur menschlichen Erfüllung und zu ethischem Verhalten beitragen.