Persönliche Erfahrungen: Millers Vater, ein erfolgreicher Geschäftsmann, verlor in der Weltwirtschaftskrise alles. Diese Erfahrung hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf Miller, der sich für das Versagen seines Vaters verantwortlich fühlte. Später sagte er, das Stück sei „ein Denkmal für meinen Vater“.
Die Weltwirtschaftskrise: Die Weltwirtschaftskrise war für die Vereinigten Staaten eine Zeit großer wirtschaftlicher Schwierigkeiten. Millionen Menschen verloren ihre Arbeit und ihr Zuhause, viele Familien mussten in Armut leben. Das Stück spiegelt die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit wider, die viele Menschen in dieser Zeit empfanden.
Werke anderer Autoren: Miller wurde von einer Reihe von Schriftstellern beeinflusst, darunter Henrik Ibsen, Anton Tschechow und Eugene O'Neill. In Ibsens Stücken ging es oft um den Konflikt zwischen Individuum und Gesellschaft, und Tschechows Stücke waren für ihre realistische Darstellung des Alltags bekannt. O'Neills Stücke befassten sich oft mit Themen wie Tragödie und Verzweiflung.
Millers Tod eines Handlungsreisenden ist ein kraftvolles und bewegendes Stück, das sich mit den Themen Scheitern, Identität und dem amerikanischen Traum auseinandersetzt. Das Stück wurde für seinen Realismus, seine Einblicke in die menschliche Verfassung und seine kraftvolle Botschaft über die Gefahren des Materialismus gelobt.