Es ist der Osten und Julia ist die Sonne,
Steh auf, schöne Sonne, und töte den neidischen Mond,
Wer ist schon krank und blass vor Trauer,
Dass du, ihre Magd, viel schöner bist als sie.
Sei nicht ihre Magd, denn sie ist neidisch;
Ihr Vestalinnengewand ist nur krank und grün,
Und niemand außer Narren trägt es. Leg es ab!“ (Akt 2, Szene 2)**
* Romeo vergleicht Julia mit der Sonne und deutet damit an, dass sie viel schöner und strahlender ist als der Mond.
* Er bezeichnet den Mond als „neidisch“ und „blass vor Kummer“, was darauf hindeutet, dass er eifersüchtig auf Julias Schönheit ist.
* Romeo fordert Julia auf, ihre „Vestalentracht“ (d. h. ihre Rolle als jungfräuliche Jungfrau) aufzugeben, mit dem Argument, dass sie „krank und grün“ sei und nur von Narren getragen werde.
**"Ich nehme dich beim Wort.
Nenn mich nur Liebe, und ich werde neu getauft;
Von nun an werde ich nie mehr Romeo sein“ (Akt 2, Szene 2)**
* Romeo erklärt, dass er bereit ist, seinen Namen und seine Identität zu ändern, wenn Julia ihn als ihren Liebhaber akzeptiert.
* Er deutet an, dass sein Name „Romeo“ im Vergleich zu der Liebe, die er für Julia empfindet, unbedeutend ist.
** „O Romeo, Romeo, warum bist du Romeo?
Verleugne deinen Vater und verleugne deinen Namen;
Oder, wenn du nicht willst, schwöre nur meine Liebe,
Und ich werde kein Capulet mehr sein“ (Akt 2, Szene 2)**
* Julia drückt ihre Frustration und Verzweiflung darüber aus, dass Romeo ein Montague ist, der Erzfeind ihrer Familie.
* Sie fordert ihn auf, seine Familie und seinen Namen zu verleugnen oder ihr zumindest seine Liebe zu schwören, damit sie auf ihren eigenen Familiennamen verzichten kann.
**"Es gibt keine Welt ohne die Mauern von Verona,
Aber Fegefeuer, Folter, die Hölle selbst.
Von daher verbannt ist aus der Welt verbannt,
Und das Exil der Welt ist der Tod“ (Akt 3, Szene 3)**
* Romeo beklagt seine Verbannung aus Verona und erklärt, dass es für ihn keine Welt außerhalb der Stadtmauern gebe.
* Er betrachtet die Verbannung als eine Form des Todes, schlimmer als das Fegefeuer oder die Hölle selbst.
**"O wahrer Apotheker!
Deine Medikamente sind schnell. So sterbe ich mit einem Kuss“ (Akt 5, Szene 3)**
* Romeo nimmt Gift, um sich umzubringen, nachdem er von Julias Tod erfahren hat.
* Er lobt den Apotheker dafür, dass er ihm ein schnelles und wirksames Gift verabreicht hat, und stirbt mit einem Kuss auf Julias Lippen.