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Wie war das politische Klima in England zur Zeit, als Shakespeare schrieb?

Zur Zeit, als Shakespeare schrieb, war das politische Klima in England turbulent und von mehreren entscheidenden Ereignissen und Machtkämpfen geprägt. England befand sich im Übergang von der Tudor-Dynastie zur Stuart-Dynastie, und unter Königin Elizabeth I. und König James I. kam es zu bemerkenswerten politischen Veränderungen und religiösen Spannungen.

Hier ist ein Überblick über das politische Klima in England zu Shakespeares Zeiten:

1. Königin Elizabeth I.:

a) Religiöse Abteilung :England war zwischen Katholiken und Protestanten gespalten, und Elizabeths Regierungszeit war geprägt von ihren Versuchen, ein empfindliches Gleichgewicht zwischen den beiden Religionsgruppen aufrechtzuerhalten.

b) Spanische Bedrohung und die protestantische Reformation :Spanien entwickelte sich zu einer beeindruckenden katholischen Macht, und England sah sich neben anderen protestantischen Nationen der Bedrohung durch die spanische Armada ausgesetzt. In Shakespeares Stücken wurden diese Schlachten und der Konflikt zwischen Protestanten und Katholiken häufig dargestellt.

c) Wirtschaftswachstum :Die elisabethanische Ära erlebte eine Zeit des wirtschaftlichen Wohlstands, die auch zum Aufblühen literarischer und kultureller Aktivitäten beitrug.

d) Machtkämpfe :Trotz ihrer starken Herrschaft sah sich Elizabeth mit einigen internen Machtkämpfen konfrontiert, darunter Verschwörungen gegen ihr Leben und Herausforderungen an ihre Autorität. Diese politischen Spannungen fanden Eingang in Shakespeares Werke, in denen Themen wie Verrat und Verschwörung eine herausragende Rolle spielen.

2. Übergang zur Stuart-Dynastie:

a) Beitritt von König James I. :Nach Elisabeths Tod bestieg Jakob VI. von Schottland als König Jakob I. den englischen Thron. Dies markierte die Vereinigung Englands und Schottlands, und obwohl der Übergang zunächst als eine Zeit der Hoffnung angesehen wurde, brachte er auch politische Herausforderungen mit sich.

b) Göttliches Recht der Könige :Jakobus I. betonte seinen Glauben an das göttliche Recht der Könige und bekräftigte seine absolute Autorität über das Parlament. Dies führte zu Konflikten mit dem Parlament, da die Institution ihre Macht und ihren Einfluss behaupten wollte.

c) Schießpulveranschlag :Im Jahr 1605 versuchten katholische Verschwörer, das Parlament während seines Treffens mit Jakob I. in die Luft zu sprengen. Dieses als „Gunpowder Plot“ bekannte Ereignis verschärfte die Spannungen zwischen Protestanten und Katholiken und unterstrich die politische Unbeständigkeit der Zeit.

Insgesamt war das politische Klima zu Shakespeares Zeiten von einer Kombination aus religiösen Konflikten, Machtkämpfen und Konflikten zwischen Monarchie und Parlament geprägt. Diese Faktoren beeinflussten die Themen, Charaktere und historischen Schauplätze, die Shakespeare in seinen Stücken untersuchte.

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