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Was erfahren wir durch die Befragung von Abigal Crucible noch über Ereignisse im Wald?

Als Abigail Williams zu den Ereignissen im Wald befragt wird, enthüllt sie weitere Details und bietet eine andere Perspektive auf die Geschehnisse an diesem schicksalhaften Abend. Das erfahren wir aus ihrer Befragung:

1.Abigails Rolle im Tanz:

Bei ihrer Untersuchung gibt Abigail zu, dass sie tatsächlich mit den anderen Mädchen im Wald getanzt hat. Sie gibt zu, die Gruppe beim Tanz angeführt zu haben, was darauf hindeutet, dass sie einen gewissen Einfluss auf ihre Mitschüler hatte.

2.Interaktion mit Tituba:

Abigail beschreibt ihre Interaktionen mit Tituba, der Sklavin von Reverend Parris. Sie behauptet, dass es Tituba war, der ihr und den anderen Mädchen etwas über Hexerei und das Beschwören von Geistern beibrachte. Abigail erwähnt, dass Tituba seltsame Tränke braute und damit Rituale durchführte.

3. Die Begegnung mit dem Teufel:

Abigail behauptet, dass sie und die anderen Mädchen beim Tanzen im Wald dem Teufel begegnet seien. Sie beschreibt das Erscheinen des Teufels anschaulich als „einen schwarzen Mann mit einem roten Schwanz“ und behauptet, er habe mit ihnen gesprochen. Diese Offenbarung stellt die Vorstellung vor, dass im Wald dämonische Präsenz und Böswilligkeit lauern.

4. Bezaubernde Betty Parris:

Abigail gibt zu, dass sie Eifersucht gegenüber Betty Parris, der Tochter von Reverend Parris, verspürte. Sie gesteht, dass sie Betty Schaden zufügen wollte und beschuldigt Tituba, ihr die Kunst der Hexerei beigebracht zu haben. Abigail deutet an, dass sie Betty mit Hexerei geplagt hat, was zu den Anfällen und mysteriösen Krankheiten geführt hat, die die Stadt heimgesucht haben.

5. Falsche Anschuldigungen:

Während Abigail behauptet, dass sie Zeugin tatsächlicher Hexerei und Begegnungen mit dem Teufel war, lassen einige ihrer späteren Aussagen Zweifel an der Richtigkeit ihrer Behauptungen aufkommen. Sie beginnt, unschuldige Personen der Hexerei zu bezichtigen, scheinbar um die Aufmerksamkeit von ihrer eigenen Beteiligung abzulenken und Macht über andere zu erlangen.

6.Manipulation und Hysterie:

Im weiteren Verlauf der Befragung wird deutlich, dass Abigail die Erzählung geschickt manipulieren und kontrollieren kann. Sie spielt mit den Ängsten und dem Aberglauben der Gemeinschaft und nährt die Hysterie und Schuldzuweisungen, die Salem überschwemmen.

Insgesamt werfen Abigails Befragungen Licht auf die Ereignisse im Wald und offenbaren ihr Engagement für das Tanzen, ihre Verbindung zu Tituba und ihre persönlichen Beweggründe. Ihre Aussage lässt jedoch auch Zweifel an der Glaubwürdigkeit ihrer Berichte aufkommen und verdeutlicht das komplexe Zusammenspiel von Macht, Angst und Manipulation, das die Hexenprozesse in Salem kennzeichnet.

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