Improvisierte Waffen:
* Hechte: Dies waren die gebräuchlichsten Waffen, die oft aus allem hergestellt wurden, was verfügbar war – geschärfte Stöcke, Stangen oder sogar Besenstiele mit daran befestigten Klingen.
* Schwerter und Bajonette: Diese waren seltener und wurden oft von Wachen oder Soldaten geplündert, denen sie begegneten.
* Messer, Äxte und andere Werkzeuge: Diese wurden als Nahkampfwaffen eingesetzt.
* Steine, Steine und alles andere, was man werfen kann: Die Bauern nutzten alles, was sie finden konnten, um die Verteidiger der Bastille zu bewerfen.
* Schießpulver und andere Sprengstoffe: In einigen Berichten wird der Einsatz von Schießpulver und Bomben erwähnt, die möglicherweise aus nahegelegenen Schießpulverfabriken gestohlen wurden.
Schusswaffen:
* Musketen: Diese waren seltener, da die meisten Bauern nicht in deren Verwendung geschult waren und es schwierig war, sie zu erwerben.
* Pistolen: Einige Personen könnten Pistolen gehabt haben.
Es ist wichtig zu beachten:
* Der Sturm auf die Bastille war ein chaotisches und verzweifeltes Ereignis. Die Bauern waren keine gut organisierte Armee und ihre Waffen waren größtenteils provisorisch.
* Ihr Erfolg war auf ihre schiere Zahl, ihre Entschlossenheit und die unerwartete Verwundbarkeit der Verteidigungsanlagen der Bastille zurückzuführen.
Der Einsatz von Waffen beim Sturm auf die Bastille verdeutlicht die Verzweiflung und den Mangel an Ressourcen, mit denen die Pariser Bevölkerung während der Französischen Revolution konfrontiert war.