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Welche Handlungsstruktur verwendete Mary Shelley, um Frankenstein zu schreiben?

Mary Shelleys „Frankenstein“ wird oft anhand der episodischen Handlungsstruktur analysiert , obwohl einige Elemente einer linearen Handlung befürworten und Rahmengeschichte . Hier ist eine Aufschlüsselung von jedem:

Episodische Handlungsstruktur:

* Konzentriert sich auf eine Reihe von Ereignissen: Der Roman folgt Frankensteins Reise durch verschiedene Phasen, von der Erschaffung des Monsters bis zu seiner Verfolgung und seinem endgültigen Untergang. Jedes Ereignis fungiert als eigenes Kapitel und bietet eine spezifische Perspektive auf die Erzählung.

* Schwerpunkt auf Charakterentwicklung: Die episodische Struktur ermöglicht eine detaillierte Erkundung von Frankensteins emotionaler Reise, seiner wachsenden Schuld und seinem wachsenden Terror und seinem Kampf, mit seiner Schöpfung klarzukommen.

* Flexibel und dynamisch: Der episodische Charakter ermöglicht die Einbeziehung mehrerer Perspektiven, wie der des Monsters, was der Erzählung Tiefe und Komplexität verleiht.

Lineare Plotstruktur:

* Konzentriert sich auf eine einzelne, fortlaufende Handlung: Obwohl der Roman keiner streng linearen Handlung folgt, gibt es eine klare Entwicklung von Frankensteins kindlichem Ehrgeiz bis zu seinem endgültigen Untergang.

* Klare Ursache und Wirkung: Die Handlungen der Charaktere, insbesondere Frankensteins, beeinflussen direkt die folgenden Ereignisse und lösen eine Kettenreaktion aus, die zu einer Tragödie führt.

* Auf Auflösung konzentrieren: Obwohl der Roman mit einem Gefühl der Endgültigkeit endet, gibt es keine klare „Lösung“ für den Konflikt. Dies trägt zur anhaltenden Kraft des Romans und seiner Auseinandersetzung mit Themen wie den Folgen von Ehrgeiz und der Natur der Menschheit bei.

Rahmengeschichte:

* Verschachtelte Erzählungen: Der Roman kann als Rahmengeschichte betrachtet werden, wobei Robert Waltons Briefe den ersten Rahmen bilden. Waltons Reise und seine Begegnung mit Frankenstein dienen als narrativer Rahmen, in dem Frankenstein seine eigene Geschichte erzählt.

* Mehrere Perspektiven: Die Rahmengeschichte lässt mehrere Perspektiven und Stimmen zur Erzählung beitragen und bereichert die Auseinandersetzung mit Themen wie Isolation, Ehrgeiz und dem Streben nach Wissen.

Während sich *Frankenstein* nicht strikt an eine einzelne Handlungsstruktur hält, ist es durch die Mischung aus episodischen, linearen und Rahmenhandlungselementen eine komplexe und fesselnde Erzählung. Die episodische Struktur ermöglicht Flexibilität und Tiefe, während die lineare Struktur für einen klaren Ablauf der Ereignisse sorgt. Die Rahmenhandlung fügt Perspektivenebenen hinzu und unterstreicht die im Roman behandelten Themen.

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