Welches Kinderbuch enthielt Gemälde im Tiger-Rousseau-Stil?
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„Der Tiger, der zum Tee kam“ von Judith Kerr. Obwohl die Illustrationen technisch gesehen nicht im Stil von Henri Rousseau sind, vermitteln sie mit ihren flachen, kräftigen Farben und vereinfachten Formen doch eine ähnliche Ausstrahlung. Das Buch zeigt einen Tiger mit großen, ausdrucksstarken Augen und einem etwas skurrilen, fast surrealen Aussehen, das an den Stil von Rousseaus Dschungelszenen erinnert.
Es ist erwähnenswert, dass die Illustrationen in „Der Tiger, der zum Tee kam“ in einem Stil gestaltet sind, der von mehreren künstlerischen Strömungen beeinflusst ist, darunter Art Deco und Kinderbuchillustrationen des frühen 20. Jahrhunderts. Der verspielte und leicht fantastische Charakter des Tigerdesigns passt jedoch zweifellos zu Rousseaus einzigartigem Stil.