1. Schöne Melodie: Der Canon verfügt über eine einfache, aber eindringlich schöne Melodie, die sofort die Aufmerksamkeit des Zuhörers auf sich zieht. Das Hauptthema basiert auf einer sich wiederholenden Viertonfolge, die sich zu einer ausgefeilteren und ausdrucksvolleren Linie entwickelt.
2. Zeitlose Harmonie: Der Canon basiert auf einem Fundament aus reichen Harmonien, die ein Gefühl von Wärme und Tiefe erzeugen. Der Einsatz von Kontrapunkt, bei dem mehrere Melodielinien ineinandergreifen, verleiht der Musik Komplexität und Interesse.
3. Emotionale Wirkung: Trotz seiner relativ einfachen Struktur ruft der Kanon in D-Dur eine Reihe von Emotionen hervor, von Freude und Gelassenheit bis hin zu Melancholie und Nachdenklichkeit. Das Stück hat eine fast hypnotische Wirkung auf die Zuhörer und hinterlässt eine tiefe emotionale Wirkung.
4. Universeller Appell: Die Popularität des Kanons geht über Musikgenres und kulturelle Grenzen hinaus. Es findet bei Publikum aller Herkunft Anklang und wurde in unzähligen Variationen adaptiert, arrangiert und aufgeführt, von klassischen Ensembles bis hin zu Popmusik, Filmmusik und sogar Werbung.
5. Technische Beherrschung: Pachelbel zeigte beim Verfassen des Kanons bemerkenswertes Können und handwerkliches Können. Das Stück stellt sein Verständnis für musikalische Form, Kontrapunkt und harmonische Progression unter Beweis und führt zu einer Komposition, die sowohl musikalisch fundiert als auch ästhetisch ansprechend ist.
6. Historische Bedeutung: Der Kanon in D-Dur ist ein wichtiges Stück in der Geschichte der westlichen Musik. Es stellt den Höhepunkt des polyphonen Stils des Barock dar und hat unzählige Komponisten und Musiker beeinflusst, die nach Pachelbel kamen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Johann Pachelbels Kanon in D-Dur aufgrund seiner anhaltenden Anziehungskraft, emotionalen Tiefe, exquisiten Handwerkskunst und historischen Bedeutung in der Welt der Musik zu Recht als Meisterwerk angesehen wird.