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Was ist die Geschichte von Tiklos?

Tiklos sind traditionelle ungarische Saiteninstrumente, ähnlich einem Hackbrett, die durch Zupfen der Saiten mit einem Plektrum oder mit bloßen Fingern gespielt werden. Sie bestehen aus einer Holzkiste, über die Metall- oder Darmsaiten gespannt sind, und werden traditionell paarweise gespielt, wobei ein Instrument eine Oktave höher gestimmt ist als das andere.

Tiklos haben eine lange Geschichte in der ungarischen Volksmusik und wurden bereits im 16. Jahrhundert verwendet, wobei sie möglicherweise vom antiken griechischen Instrument, dem Psalter, abstammen. Es wird angenommen, dass sie von den osmanischen Türken während ihrer Besetzung im 16. und 17. Jahrhundert nach Ungarn eingeführt wurden. Tiklos wurden im 18. und 19. Jahrhundert immer beliebter, als sie in der traditionellen Volksmusik verwendet wurden und auch von klassischen Komponisten wie Franz Liszt und Johannes Brahms übernommen wurden.

Im 20. Jahrhundert wurden Tiklos weiterhin in der ungarischen Volksmusik verwendet und auch in andere Genres wie Jazz und Rock integriert. Im späten 20. und frühen 21. Jahrhundert erlangten sie internationale Anerkennung, unter anderem dank der Arbeit ungarischer Volksmusiker wie Zoltán Kodály und Béla Bartók.

Auch heute noch sind Tiklos ein wichtiger Bestandteil der ungarischen Volksmusik und werden auch in vielen anderen Genres verwendet. Sie sind sowohl bei traditionellen als auch bei zeitgenössischen Musikern beliebt und werden zunehmend von Musikern auf der ganzen Welt verwendet.

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