Ein Argument für die Existenz von Außerirdischen ist die Größe des Universums. Bei Milliarden Galaxien und Billionen Sternen ist es statistisch gesehen unwahrscheinlich, dass die Erde der einzige Planet ist, der Leben beherbergen kann. Die Entdeckung von Exoplaneten, die andere Sterne umkreisen, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Leben außerhalb der Erde existieren könnte, weiter.
Eine andere Hypothese besagt, dass Leben durch Abiogenese entstehen könnte, die natürlichen Prozesse, die zur Bildung lebender Organismen aus unbelebter Materie führen. Wenn auf anderen Planeten oder Monden die richtigen Bedingungen herrschen, ist es denkbar, dass dort Leben entstanden und sich entwickelt hat.
Allerdings gibt es auch Argumente gegen die Existenz außerirdischen Lebens. Eine Herausforderung ist das Fermi-Paradoxon, das die Frage stellt, warum wir keine Hinweise auf außerirdische Zivilisationen gefunden haben, obwohl das Universum Milliarden Jahre alt ist. Mögliche Erklärungen sind die Seltenheit intelligenten Lebens, die großen Entfernungen zwischen den Sternen oder die Möglichkeit, dass außerirdische Zivilisationen technologisch fortgeschritten sind und den Kontakt mit weniger entwickelten Zivilisationen meiden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Existenz von Außerirdischen eine offene Frage bleibt und die wissenschaftliche Gemeinschaft weiterhin diese faszinierende Möglichkeit erforscht und erforscht. Auch wenn es in beiden Fällen keine schlüssigen Beweise gibt, legen die Weite des Universums und das Potenzial für Abiogenese nahe, dass die Möglichkeit außerirdischen Lebens nicht von der Hand zu weisen ist.