* Weiß alles: Sie können in die Gedanken aller Charaktere blicken, ihre Beweggründe verstehen und verborgene Wahrheiten enthüllen.
* Ist kein Zeichen: Sie existieren außerhalb der Geschichte und bieten eine objektive Sicht.
* Führt den Leser an: Sie betonen die Moral der Geschichte und verwenden oft direkte Aussagen wie „Das zeigt …“ oder „Deshalb …“.
Beispiel:
In Aesops „Die Schildkröte und der Hase“ weiß der Erzähler, dass der Hase arrogant und die Schildkröte hartnäckig ist. Wir sehen sowohl ihre Gedanken als auch ihre Handlungen. Der Erzähler erklärt dann direkt die Moral:„Langsam und stetig gewinnt das Rennen.“
Es gibt jedoch Ausnahmen:
* Einige Fabeln verwenden möglicherweise Ich-Erzählung , wo eine Figur die Geschichte aus ihrer eigenen Perspektive erzählt. Dies ermöglicht ein persönlicheres und fesselnderes Erlebnis, kann jedoch die Offenlegung der gesamten Geschichte einschränken.
* Insbesondere Tierfabeln können gelegentlich den Standpunkt des Tiercharakters einnehmen , um ein verständlicheres und menschlicheres Erlebnis zu schaffen. Dies ermöglicht es den Lesern, die Gedanken und Gefühle der Figur zu verstehen.
Letztendlich dient der Standpunkt einer Fabel dazu, die moralische Lektion effektiv zu vermitteln und einen bleibenden Eindruck beim Leser zu hinterlassen. Es geht weniger um die individuelle Perspektive als vielmehr darum, die universellen Wahrheiten über die menschliche Natur und das menschliche Verhalten hervorzuheben.