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Was sind die Musikzeichen?

Musikzeichen oder Musiksymbole sind grafische Darstellungen, die zum Notieren von Partituren verwendet werden. Diese Zeichen und Symbole vermitteln musikalische Informationen wie Tonhöhe, Dauer, Tempo und Dynamik und ermöglichen Musikern und Komponisten, Musik präzise und ausdrucksstark zu schaffen und zu interpretieren. Zu den häufigsten Musikzeichen gehören:

1. Mitarbeiter :Eine Reihe von fünf horizontalen Linien, die als Notensystem bezeichnet werden und auf denen Noten platziert werden, um die Tonhöhe darzustellen.

2. Schlüssel :Ein Symbol am Anfang der Notenzeile, um die Tonhöhenreferenz für verschiedene Musikinstrumente oder Stimmen anzuzeigen. Zu den gebräuchlichen Schlüsseln gehören der Violinschlüssel (G-Schlüssel) und der Bassschlüssel (F-Schlüssel).

3. Notizen :Notensymbole werden auf dem Notensystem platziert, um verschiedene Tonhöhen darzustellen. Notenköpfe können gefüllt (für ganze, halbe und Viertelnoten) oder ungefüllt (für Achtel-, Sechzehntel- und Zweiunddreißigstelnoten) sein und auf oder zwischen den Notenzeilen platziert werden.

4. Stiele :An Notenköpfen angebrachte Linien, die sich darüber oder darunter erstrecken und die Dauer der Note angeben.

5. Flaggen und Balken :Flaggen sind kleine Striche, die an Hälsen befestigt sind und die Anzahl der Noten in langen Rhythmen reduzieren. Balken verbinden die Hälse aufeinanderfolgender Noten gleicher Dauer.

6. Taktstriche :Vertikale Linien, die über die Notenzeile gezogen werden, um Zeitintervalle und den Anfang/das Ende musikalischer Phrasen oder Abschnitte zu markieren.

7. Taktarten :Erscheint am Anfang der Partitur und gibt den Notenwert und den Puls für jeden Takt an. Zu den gängigen Taktarten gehören 4/4 (vier Schläge pro Takt mit Viertelnoten als Schläge), 2/4 (zwei Schläge pro Takt mit Viertelnoten als Schläge) und so weiter.

8. Schlüsselsignaturen :Am Anfang der Partitur platzierte Symbole kennzeichnen die Tonmitte und etwaige Kreuze oder Bs, die im gesamten Stück konsistent zu bestimmten Noten hinzugefügt werden sollen.

9. Vorzeichen :Neben Noten hinzugefügte Symbole, um deren Tonhöhe durch Kreuz (#), B (b), Doppelkreuz (x) oder Doppelb (bb) in Bezug auf die angegebene Tonart zu ändern.

10. Dynamik :Symbole, die angeben, wie laut oder leise eine Musikpassage gespielt werden soll. Beispiele hierfür sind forte (f) für laut, Piano (p) für leise, crescendo (cresc.) für allmählich zunehmende Lautstärke und diminuendo (dim.) für allmählich abnehmende Lautstärke.

11. Tempo und Ausdruck :Metronomangaben (z. B. ♩ =120) geben die gewünschte Geschwindigkeit eines Stücks in Schlägen pro Minute an. Ausdrucksstarke Textmarkierungen wie dolce (süß), vivace (lebhaft) oder con brio (mit Kraft) geben detailliertere Interpretationshinweise.

12. Artikulation :Artikulationssymbole wie Staccato (kurze, getrennte Noten), Legato (sanfte, verbundene Noten), Akzent (^), Tenuto (gehaltene Note) und Marcato (markierte, stark akzentuierte) geben an, wie Noten gespielt werden sollen.

Diese Musikzeichen bilden zusammen mit vielen anderen die Sprache der Musiknotation. Durch das richtige Verstehen und Interpretieren dieser Symbole können Musiker die vom Komponisten beabsichtigten musikalischen Ideen und Emotionen genau wiedergeben oder wiedergeben.

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