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Warum wurde der 12-Takt-Blues erfunden?

Es gibt keine eindeutige Antwort auf diese Frage, da die Ursprünge der 12-Takt-Blues-Form etwas unklar und umstritten sind. Allerdings gibt es einige Schlüsselfaktoren, von denen man sich allgemein einig ist, dass sie bei seiner Entwicklung eine Rolle gespielt haben.

Afrikanische musikalische Einflüsse: Es wird angenommen, dass der 12-Takt-Blues seinen Ursprung in der Musik westafrikanischer Sklaven hat, die in die Vereinigten Staaten gebracht wurden. Afrikanische Musiktraditionen weisen oft Call-and-Response-Muster und sich wiederholende Rhythmen auf, die in der 12-Takt-Blues-Form deutlich werden.

Ländliche Südstaatenmusik: Der 12-taktige Blues erfreute sich im ländlichen Süden zunehmender Beliebtheit, insbesondere in afroamerikanischen Gemeinden. Es wurde zu einer gängigen Form, um persönliche Erfahrungen und Gefühle auszudrücken, wobei es oft um Themen wie Liebe, Verlust und Not ging.

Einfluss früher Bluesmusiker: Frühen Bluesmusikern wie Charley Patton, Son House und Robert Johnson wird zugeschrieben, dass sie die 12-taktige Bluesform populär gemacht haben. Sie führten ihre Lieder in Juke-Lokalen und an Straßenecken auf und ihre Musik hatte großen Einfluss auf spätere Bluesmusiker.

Einfache Struktur und Anpassungsfähigkeit: Die 12-taktige Bluesform ist relativ einfach zu spielen und lässt sich leicht an verschiedene Musikstile anpassen. Diese Vielseitigkeit ermöglicht den Einsatz in einer Vielzahl von Genres, darunter Jazz, Rock und R&B.

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